Monate: Juli 2014

Couscous mit Zitrone und Zucchini

Teilen macht Freude Couscous ist die wohl beste gesündere Alternative für Reis oder Nudeln. Man kann es einfach zubereiten. Dazu muß man nur heißes Wasser dazugeben und mit einer Gabel umrühren. Ursprünglich kommt es aus dem Norden Afrikas, auch Marokkos Antwort auf Pasta genannt. Couscous kann man als Beilage einsetzen oder mit Cherry Tomaten und Salat genießen. Dieses Couscous-Gericht habe ich erst vor Kurzem in Griechenland gekocht, als Beilage zu einem phantastischen Schmorhuhn mit Feigen, Honig und Zitrone. Ich kann Couscous auch als Beilage für Kinder empfehlen. Zumindest die Jungs von meinem liebsten Schwaben kann man damit begeistern. Und wenn man das auf dem Teller hat, kehrt auch zuhause im kalten Norden ein bisschen mediterranes Urlaubs-Feeling ein. Mein liebster Schwabe findet das auch gut, weil er nicht nur Sport macht, um die Figur zu halten, sondern auch beim Essen auf kalorienarme Kost achtet. Vielleicht hat er mir ja auch deswegen geraten, Elle Republic zu starten. Seine Freunde beneiden ihn schon darum, weil sie jetzt sehen, was er jeden Abend serviert bekommt. Hat der ein Glück, …

Schmorhühnchen mit getrockneten Feigen, Honig und Zitrone

Teilen macht Freude Frische Feigen fand ich schon immer klasse. Die besten, die ich je gegessen habe, waren in Italien frisch vom Baum. Das ist ein Geschmackserlebnis, das ich jedem nur empfehlen kann. Vor ein paar Tagen habe ich bei meinem Lieblingstürken getrocknete Feigen entdeckt. Ich habe sie gefüllt mit Gorgonzola und in Parmaschinken eingewickelt im Ofen gebacken. Das war sehr lecker! In Griechenland in diesem Sommer habe ich mit meinem liebsten Schwaben dann regionale Kalamata-Feigen probiert. Und die habe ich dann dort gleich zusammen mit Hühnchen, Datteln und Aprikosen gekocht. Das war eine echte Herausforderung, weil unser Appartement zwar eine Küche hatte. Die war aber wirklich überschaubar und vor allem ohne Ofen ! Und dann noch zwei Kinder, die manchmal ziemlich wählerisch sind. Und nicht zuletzt wollte ich auch nicht irgendwas kochen, da wir mittlerweile ziemlich anspruchsvoll geworden sind. Nicht zuletzt wegen Elle Republic. Doch ich muss sagen, dass dieses mediterran-inspirierte Gericht eine gute Wahl war. Huhn mit getrockneten Feigen, Honig und Zitrone ist eine super Kombination. Und die Soße zusammen mit Couscous war …

Frischer Lachs-Tartar

Teilen macht Freude Das ist eins meiner Lieblingsgerichte. Lachs-Tartar mit viel Zitrone ist nicht zu schlagen. Das sagt auch mein liebster Schwabe. Er hat das vor vielen Jahren bei seinem besten Freund serviert bekommen, dessen Frau Französin ist. Und die verstehen ja was von guter Küche. Und das Beste daran ist, dass man noch nicht mal kochen muss. Einfach ein bisschen Lachs klein schneiden und ein paar Zutaten dazu und fertig ist ein wirklich leichtes und gesundes Gericht. Wenn es draußen heiß ist, passt Lachs-Tartar hervorragend zur Saison. Vor allem auch weil es viel mehr ist, als ein Salat. Beim Einkaufen des Lachs bitte danach fragen, ob der Fisch auch „Sushi-Qualität“ hat. Denn nur dann kann man ihn roh essen. Der Fischhändler kann auch gleich den Lachs filetieren und häuten. Denn anders, als bei meinem anderen Lachs-Tartar-Gericht, verwende ich bei diesem Rezept rohen Lachs. Ich weiß, dass es viel Diskussion darum gibt, ob man Lachs überhaupt noch essen soll wegen der Überfischung und den Lachsfarmen, die noch Medikamente und andere Chemikalien den Fischen geben und …

Geräucherter Lachs-Tartar mit Avocado und Krabben

Teilen macht Freude Ich liebe Lachs-Tartar in jeder Form. Am liebsten natürlich mit meinem liebsten Schwaben auf einer Terrasse in Südfrankreich mit Blick auf Weinberge und einem kühlen Rosé. Ach ja träum weiter, Michaelle. Dieses Rezept kommt von meiner Freundin Denise, die selber lange in Frankreich gelebt hat. Vielleicht sitzt sie irgendwann mit uns auf der Terrasse und wir genießen den Lachs-Tartar zusammen. In dieser Version habe ich eine butterweiche Avocado, geräucherten Lachs und Tiger-Krabben benutzt. Dazu Crème Fraîche und Lachs-Kaviar. Hört sich doch schon extrem lecker an. Wer seine Gäste beeindrucken möchte kann das mit diesem Rezept schaffen. Einfach zuzubereiten und mit dem Wow-Effekt. Das kann man noch verstärken, wenn man den Tartar in eine Form, die unten offen ist, gibt und dann die Form hoch nimmt, damit den Tartar die Form auf dem Teller beibehält. Oder einfach den Tartar in eine kleine Dose geben und kopfüber auf den Teller stellen und die Dose hochnehmen. Teilen macht Freude

Knoblauch-Aufstrich mit Thymian

Teilen macht Freude Ich liebe Knoblauch in jeder Form. Dann bleibt auch der Vampir fern. Gerösteter Knoblauch bekommt ja einen süßlichen, cremig-nussigen Geschmack. Und das passt sehr gut zu Pasta, Salat oder einfach nur als Aufstrich auf Brot oder sehr gut zu gebackenem Huhn. Wer auch ein Knoblauch-Fan wie ich ist, der wird diesen Aufstrich lieben, da der Knobi-Geschmack mit dem Thymian-Aroma sehr gut zusammen passt. „Heaven on earth“! Klar, am nächsten Tag sollte man vielleicht nicht gerade ein Date haben oder ein wichtiges Meeting mit dem Chef. Doch ein Glas Milch hilft ja bekanntlich bei Knoblauch-Atem. Die Zubereitung ist ja auch extrem einfach. Von der ganzen Knoblauchknolle, das obere Ende abschneiden und dann von oben mit Öl beträufeln und in den Ofen damit. Wenn man den Knoblauch in einer Backform mit etwas mehr Olivenöl und Kräutern backt, erhält man ein köstliches Öl mit Knoblauch-Geschmack. Also viel Öl verwenden. Teilen macht Freude

Kohlrabi und Karotten-Salat

Teilen macht Freude Kohlrabi habe ich erst in Deutschland entdeckt. Ja, Kohlrabi ist ein sehr leckeres und oft unterschätztes Gemüse. Okay, es sieht vielleicht nicht so spannend aus, aber es schmeckt richtig gut. Bevor ich Kohlrabi das erste Mal gekauft hatte, hatte ich keine Ahnung, was man damit macht. Hier muss ich mal eine Lanze für meinen liebsten Schwaben brechen. Er hat mir gezeigt, wie lecker gekochter Kohlrabi mit etwas Salz schmecken kann. Das geht auch einfach für Zwischendurch als Snack. Mittlerweile vergeht keine Woche ohne Kohlrabi. Woher kommt der Name eigentlich? „Kohl“ und „Rübe“ sind die zwei Namensbestandteile. Es ist kein Wurzelgemüse, weil es über dem Boden wächst. Und der Geschmack ist schwer zu beschreiben. Wunderbar knackig, wenn man es roh serviert. Fruchtig, mild und süß mit einem Geschmacksmix zwischen Brokkoli, Kohl und etwas Rübe (wie der Name schon vorgibt). Sobald man es kocht verwandelt sich der Geschmack und wird viel intensiver. Kohlrabi kommt mal wieder aus dem Mittelmeer-Raum und wurde 800 nach Christi vom französischen Eroberer Charlemagne in den Norden geholt. Ok, hauptsächlich …

Gurkensalat mit Koriander & gerösteten Sesamkernen

Teilen macht Freude Ein Gurkensalat mit Kick? Kein Problem! Dieser asiatisch angehauchte Gurkensalat ist erfrischend und schmackhaft. Für Softies mit einer milden, grünen Chilischote statt der roten Chili oder, wem das immer noch zu heftig ist und cool bleiben will, der kann sie auch ganz weg lassen. Wer nicht die ordinäre Salatgurke, sondern die kernlose persische oder japanische Gurke nimmt, der sollte den Salat dann eine Weile stehen lassen, bevor er das Dressing drauf gibt, damit das Wasser rauskommt, denn Gurke ist voll damit. Sonst schmeckt es zu wässrig. Mein Freund hat ganz schön gestaunt, als ich ihm erzählt habe, dass man die geschälte Gurke stehen lassen, abseien und danach nochmal mit Wasser waschen kann, um so das Wasser heraus zu bekommen. Voller Unverständnis schaute er mich an, als er mir das Sieb reichen sollte. Tja, man lernt doch nie aus. Und da muss erst eine Kanadierin kommen, um ihm das beizubringen. A propos, in Süddeutschland sagt man sogar noch „Guckummer“ dazu. Also ganz ähnlich wie die englische Bezeichnung „cucumber“. Außerdem ist die Gurke ein …

Gestreifter Wolfsbarsch mit Zitrone und Kräutern

Teilen macht Freude Man kennt den Wolfsbarsch auch als „Loup de Mer“. Wie alle guten Fische sollte auch der Wolfsbarsch nach frischer Meeresbrise und nicht „fischig“ riechen, eine feste Haut und klare, glänzende Augen sowie hellrote bis braunrote, feuchte Kiemen, festsitzende Schuppen und festes Fleisch haben (drückt man drauf, sollte die „Delle“ sofort wieder verschwinden!). Ganz wichtig bei Fisch ist die Aufbewahrung. Da ist mir schon viel schief gegangen. Also den Fisch niemals zu lange herumtragen, sondern zu Hause sofort auspacken, auf einen Teller oder eine Platte legen, mit Teller oder Folie bedecken und ab damit in den Kühlschrank. Dort kann der Fisch einen, maximal zwei Tage bleiben. In den meisten Städten kommen Dienstag und Freitag frische Fische in die Läden – und sind damit am Donnerstag und Montag am ältesten. Gott sei Dank ist der Wolfsbarsch nicht überall vom Aussterben bedroht. Der nordatlantische gestreifte Wolfsbarsch, der nicht wie im südlicheren Atlantik mit großen Bodennetzen, sondern klassisch geangelt wird, verfügt über eine ausreichende Population. Von Norwegen bis zum Senegal gelten seit einiger Zeit strenge Auflagen, …

Fruchtsalat mit rote Chili, Minze und Koriander

Teilen macht Freude Für einen heißen Sommer ist dieser würzige Fruchtsalat wie geschaffen. Obstsalate finde ich meistens langweilig, vor allem die der Frühstücksbuffets in vielen Hotels. Aber man kann sie ja aufpeppen. Als ich diese Woche eine Wassermelone mit nach Hause gebracht hatte, kam mir die Idee für diesen Salat. Die Melone war wunderbar süß und ich wollte einen Salat machen, der nicht nur ein Nachtisch ist, sondern auch als Beilage funktioniert. Also müssen noch Kräuter und Koriander hinein. Dazu noch Papaya und frische rote Chili. Wie von selbst wurde es immer asiatischer. Am Ende hatte ich einen farbenfrohen, vollmundigen und erfrischenden Salat mit asiatischem Flair. Wenn ich Papaya verwende, dann nehme ich auch die Körner für das Dressing. Sie ersetzen den Pfeffer und sind extrem gesund für die Leber und die Verdauung. In Asien haben die Menschen die Körner sogar als Empfängnisverhütung eingesetzt. Anscheinend reicht 1 Teelöffel der Körner am Tag für drei Monate, um einen Mann steril zu machen. Ich übernehme aber keine Garantie für diese Aussage. Das die Papaya-Kerne mittlerweile als ein …

3 Variationen Tomatensalat

Teilen macht Freude Tomaten sind ja ein super gesundes Gemüse. Ich wusste nicht, dass die Mayas in Mittel- und Südamerika die Tomate zuerst kultiviert hatten. Und wer hätte gedacht, dass Tomaten 1873 auf der Weltausstellung in Wien das Highlight waren? Und heute sind die Italiener in der EU die Top-Produzenten. Die brauchen die Tomaten ja auch am häufigsten. Das will ich heute mit diesen drei Rezepten ändern. Ihr solltet auf jeden Fall sonnengereifte Strauchtomaten nehmen. Ich finde, die haben den besten Geschmack. Und für mich ist der asiatische Tomatensalat der Star dieser drei roten Vitaminbomben.   Teilen macht Freude