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5 wichtige Regeln um fit zu werden

Läuferin im Regen

Im Supermarkt an der Kasse lachen mich immer die fittesten Menschen von den Covern verschiedener Magazine an. Sofort bekommt man da ein schlechtes Gewissen und fragt sich, wann habe ich meinen letzten Workout gemacht. Oder gibt es ein geheimes Rezept wie man den tollen Body eines Promis bekommt und wirklich fit ist?

Ich denke, es ist uns allen klar, dass ein eigener Personal Trainer mit täglich 3 Stunden Training und genügend Bildbearbeitung (Photoshop) der Hauptgrund für die tollen Körper auf den Covern der Magazine ist. Trotzdem gibt es ein paar Tipps von wirklich fitten Menschen, die jeder von uns beherzigen kann. Und sicher gehören diese Tipps auch zum Repertoire eines Personal Trainers. Keine Angst, hier geht es nicht um Fitness-Übungen, sondern um Tipps für eine Grundeinstellung die es braucht, um fit zu werden. Wer diese 5 Regeln um fit zu werden berücksichtigt und täglich im Hinterkopf hat, der wird wahrscheinlich ziemlich schnell eine Veränderung an sich feststellen können. Viel Spaß dabei!

5 wichtige Regeln um fit zu werden und es auch zu bleiben

Regel 1: Training ist die Top-Priorität.
Auch wenn es sich ziemlich einfach und offensichtlich anhört, dass Training die Top-Prio sein sollte, so ist es nicht so klar wie man das macht. Während die meisten Menschen ihren Trainingsplan an ihren Alltag anpassen, machen fitte Menschen das Gegenteil: sie passen ihren Alltag an den Trainingsplan an. Das ist ein großer Unterschied. Denn wenn man sich seinen Alltag mal anschaut, dann ist es sehr schwer, das Training irgendwie mit unterzubringen. Manchmal klappt es und manchmal nicht. Wenn aber das Training die Top-Priorität hat und der Rest darum herum geplant wird, dann wird Training erst richtig effektiv.

Regel 2: Konsequenz ist der Schlüssel zum Erfolg.
Beständigkeit und Durchhaltevermögen gewinnen. Viele denken, dass ein hartes Training den Körper stählt. Doch wer kann das schon durchhalten? Die Lösung ist ein angemessenes Trainingsprogramm, das man auch täglich oder jeden zweiten Tag durchhält. Der schönste Körper ist nicht an einem Tag entstanden. Und auch nicht, wenn man mal viel und dann wieder nichts macht. Ein schlauer Mensch hat mir mal gesagt, dass auch 5 Minuten täglich besser sind als gar nichts zu machen. Denn aus 5 Minuten werden schnell 10 oder noch mehr. Oder jeden zweiten Tag 20 Minuten trainieren, das aber konsequent. Dann wird ein Schuh daraus.

Regel 3: Trainieren, auch wenn man keine Lust hat.
Ein Fitness-Trainer hat mir mal gesagt, dass viele Menschen das eine Programm suchen, das ihnen Spaß bringt und sich nicht wie Training anfühlt, weil sie dann auch dabei bleiben. Leider ist es so, dass Arbeit nicht immer Spaß macht. Doch fitte Menschen trainieren trotzdem. Ihr Antrieb ist nicht der Spaß-Faktor, sondern das Ergebnis. Sie freuen sich über ihre Ausdauer, ihre mentale Stärke oder weil sie Verletzungen vorbeugen. Und deswegen trainieren sie auch wenn sie mal keinen Spaß daran haben.

Regel 4: Es geht um mehr als nur das Aussehen.
Gutes Aussehen ist sicher ein starker Motivator. Aber effektives Training braucht Zeit, um straffe Muskeln, weniger Bauch und engere Hosen zu bewirken. Deswegen motivieren sich fitte Menschen mit den vielen Ergebnissen, die zuerst nicht sichtbar sind:
– Stressabbau
– Ein gutes Gefühl
– Das Gehirn ist leistungsfähiger
– Die Verdauung wird angeschoben
– Man schläft besser
– Training ist extrem gut für das Herz.
Diese Ergebnisse sind altersunabhängig, egal ob man 20 ist und jung bleiben möchte, oder ob man über 50 ist und den Altersprozess verlangsamen möchte.

Pilates

Traineren bei Anna von FeelGoodMove Pilates Studio, Hamburg

Regel 5: Sich selber belohnen.
Fitte Menschen setzen sich Ziele und das Erreichen dieser Ziele ist die Belohnung. Dabei geht es nicht um die Anzahl von Kilos, die weg müssen oder das eine bestimmte Hose wieder passt. Die Ziele liegen in den Übungen. Zum Beispiel, dass man einen Monat lang an 4 Tagen die Woche trainiert oder einen Monat lang sich wirklich gesund ernährt. Wichtig ist, dass die Belohnung das gute Gefühl ist, dass man durchgehalten hat und nicht ein numerisches Ziel erreicht hat, wie zum Beispiel 5 Kilo weniger auf der Waage. Die Belohnung darf für Menschen mit Gewichtsproblemen auch nicht die große Pizza oder Süßigkeiten sein. Wenn die Belohnung etwas Materielles sein soll, dann können neue Fitness-Klamotten Wunder bewirken oder man gönnt sich eine Massage.

Wer diese Regeln für sich anwendet und zur Gewohnheit macht, der braucht keine geheimen Promi-Tipps oder Photoshop um fit zu werden. Jetzt gilt es nur noch den passenden Trainingsplan zu finden. Mein liebster Schwabe zum Beispiel geht lieber laufen als ins Fitness-Studio. Ich schwöre auf meine Pilatesstunden. Oder ihr stellt Euch ein Trainingsprogramm für zuhause zusammen. 60 Liegestütze täglich sind schon ein guter Anfang. Wer auf Yoga steht kann hier fündig werden. Ich wünsche Euch viel Spaß beim Trainieren.

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4 Kommentare

  1. …sehr schön geschrieben und es stimmt. Ich selbst mache 6 x die Woche Sport und ernähre mich gesund. Das Körpergefühl ist toll. Mein Sport ist das Joggen. Das kann man überall auf der Welt machen. Im Reisegepäck findet ein paar Turnschuhe immer Platz und Laufklamotten brauchen auch nicht viel Platz. Immer wenn ich das Gefühl hatte, es kehrt Langeweile ein habe ich die Laufstrecke geändert oder auch mal die Uhrzeiten. Anfangs ging ich abends. Das war nicht immer einfach, den Schweinehund zu überwinden. Danach habe ich umgestellt auf morgens. Es ist schön arbeiten zu gehen und zu wissen, dass man schon beim Laufen war. Im Moment laufe ich in meiner Mittagspause. Und danach gibt es lecker Essen. Meist sehr eiweißreich. Es ist nicht immer leicht, konsequent dran zu bleiben aber es lohnt sich. Ein wichtiger Punkt ist aber auch, dass man sich genügend Schlaf gönnt. Der Körper braucht das. Meine Belohnung sind meist neue Sportklamotten oder Turnschuhe (ich habe aktuell 6 Paar verschiedene Laufschuhe und wechsel fleißig durch). Dein Bericht hat mich neu motiviert und ich freue mich auf meine Mittagspause :)

    • Elle sagt

      Liebe Sonja, vielen Dank für Deinen Kommentar. Du hast vollkommen Recht. Ausreichend Schlaf ist auch sehr wichtig. Das klappt bei mir leider nicht immer so wie ich es mir vorstelle. Toll, dass Du für Dich einen guten Rhythmus gefunden hast zwischen Sport, Arbeiten, Essen und Ausruhen. Dein Belohnungssystem hört sich sehr gut an. Zeit einzuplanen, um Freunde zu treffen würde ich auch noch ergänzen. Ich versuche das mit Sport zusammen zu legen. Das klappt auch gut. Liebe Grüße Elle

  2. Mahée Ferlini sagt

    Ich lese diesen Beitrag heute als ich zu krank zu trainieren bist… ich wünsche mir nur, dass es gab Trainings zum Krankheit.

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