Soßen & Dressing
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Cranberrysoße mit Portwein

Preiselbeersoße mit Port (Cranberry)

Um Wildgerichte oder Truthahn richtig zu servieren, kommt man an dieser selbstgemachten Cranberrysoße nicht vorbei. Der leicht säuerlich-süße Geschmack wertet das Fleisch zusätzlich auf und dabei ist die Soße leicht zu kochen. Dazu kommt noch, dass Cranberries sehr gesund sind und so gut wie keine Kalorien haben im Gegensatz zu anderen Süßstoffen. Einmal im Jahr kommt diese Soße auf den Tisch. Und zwar an Weihnachten zum Truthahn. Und manchmal mache ich den Truthahn natürlich auch zu Thanksgiving. Das findet in Kanada übrigens früher statt als in den USA. Ich bin gespannt, ob es diese Tradition auch nach Europa schafft, so wie Halloween.

Cranberrysoße einfrieren

Die Soße läßt sich übrigens auch gut einfrieren. Deswegen mache ich gerne etwas mehr davon. Sogar die Kinder meines liebsten Schwaben fanden die Soße gut. Klar, sie ist ja auch süß! Aber beim letzten Weihnachtsessen war ich erstaunt, wie viel mein liebster Schwabe genommen hat. Der konnte nicht genug davon bekommen. So soll es sein! Cranberrys passen übrigens auch sehr gut ins Müsli oder Porridge am Morgen. Ich habe immer eine gefrorene Packung zuhause.

Cranberrysoße mit Port (Cranberry) selbstgemacht

Cranberrysoße mit Port (Cranberry)

Die Cranberrysoße passt nicht nur gut zu Wild, Ente oder Gans sondern auch der schwäbische Sauerbraten freut sich über die süße Ergänzung. Die Kombination aus einer säuerlichen, dunklen Soße und der süßen Cranberrysoße ist ungeschlagen. Und noch ein weiteres Einsatzgebiet fällt mir ein: Käse. Ein herber, würziger Käse und die süße Cranberrysoße lässt mir schon beim Gedanken daran das Wasser im Mund zusammen laufen. Die Franzosen nehmen übrigens auch gerne selbstgemachte Marmelade zu ihrem Käseteller. In Frankreich gehört der Käseteller zum Abschluß eines jeden Essens selbstverständlich dazu. Und ich bin immer wieder begeistert über die große Auswahl, die dann serviert wird. Solltet Ihr also mal Franzosen zu Besuch haben, dann empfehle ich diese Cranberrysoße. Ihr werdet damit punkten können. Und wenn Ihr mal Reh oder Wildschein machen wollt, empfehle ich Euch, einen Hobby-Jäger in Eurer Bekanntschaft zu finden. Die verkaufen gerne mal ein Stück Wild für kleines Geld. Und das ist dann auch garantiert gute Qualität. Natürlich gibt es auch spezialisierte Wildfleischereien (zumindest in Hamburg). Aber wenn ich die Preise vergleiche mit dem was ich einem Kollegen bezahlt habe, der immer Wildfleisch in der Tiefkühltruhe hat, dann ist klar woher ich das nächste Mal wieder Wild beziehe.

Cranberrysoße mit Portwein

Zutaten:
Schale, 1/2 Orange
360 g Cranberry (oder Preiselbeeren), frisch oder gefroren
200 g Granulatzucker
125 ml Wasser
1 Esslöffel Rotweinessig
1 Zimstange
2 Esslöffel Portwein (alternativ ein trockener Rotwein)

Zubereitung:
1. Mit einem Schäler die Orangen schälen und die Schale in dünne Streifen schneiden. Dann in den Topf geben und kaltes Wasser dazugeben (ca. 4 cm tief). Das Ganze zum Kochen bringen und dann den Herd auf kleine Stufe stellen und 25 Minuten köcheln lassen, bis die Schale weich ist. Die Schale dann heraussieben und zur Seite stellen.

2. Die Cranberries, Zucker, Wasser, Essig, Zimtstangen und die Orangen-Schale in einen großen Topf geben. Auf mittlerer Hitze zum Kochen bringen, dabei ständig umrühren bis der Zucker aufgelöst ist. Den Herd herunter stellen und 5-10 Minuten köcheln lassen bis die Beeren aufplatzen. Dabei ständig umrühren. Den Portwein hineingeben und 2 Minuten kochen. Dann die Zimtstangen heraus nehmen.

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