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Selbstgemachte Hühnerbrühe

Hühnerbrühe, Abnehmen mit natürlichen Lebensmitteln

In vielen Rezepten wird nach Hühnerbrühe oder Hühnerfond verlangt. Außerdem braucht man jetzt im kommenden Herbst und Winter auch immer mal wieder eine kräftige Hühnersuppe, um Erkältungen entgegen zu wirken. Also hat mein liebster Schwabe mir gesagt, schreib doch mal ein Rezept für selbstgemachte Hühnerbrühe. Gesagt, getan.

Selbstgemachte Hühnerbrühe macht auf jeden Fall den Unterschied aus gegenüber gekauften Pulvern oder Würfeln. Zum Beispiel bei Risottos. Wenn die Brühe einmal gekocht wurde, kann man sich entscheiden, ob man das übrige Fett entfernt oder drin lässt. Ich denke das Fett gibt der Brühe auf jeden Fall sehr viel Schwere und Reichhaltigkeit mit. Ich lasse also immer etwas drin.

Ich empfehle auch, etwas mehr zu kochen, und den Rest einzufrieren, damit man etwas im Haus hat. Beim Einfrieren bitte darauf achten, dass etwas Platz in der Tüte oder dem Behälter gelassen wird, weil sich die Flüssigkeit ausdehnt. Außerdem muss die Brühe vor dem Einfrieren vollständig abgekühlt sein. Zum Auftauen dann den Behälter in warmes Wasser oder in den Kühlschrank stellen.

Selbstgemachte Hühnerbrühe

Zutaten für 6 Portionen:
1 Ganzes Bio-Huhn (ca. 1-1,5 kg), in 8 Stücke geschnitten, oder alternativ Hühnerschenkel oder Hühnerflügel, auf jeden Fall mit Knochen
3-4 Selleriestangen, grob klein geschnitten oder ½ Sellerie-Wurzel, klein gehackt
2 Karotten, geviertelt
1 Kleine Pastinake, grob gehackt
2 Mittel große Zwiebeln, geviertelt, gewaschen und halbiert (sie muss nicht geschält werden)
1 Knoblauchknolle, halbiert (sie muss nicht geschält werden)
8 Ganze Pfefferkörner
2 Getrocknete Lorbeerblätter
1 Hand voll frische Petersilienzweige (ohne Blätter), grob gehackt
1,5 TL Meersalz
Optional 1 Glas Weißwein

Zubereitung:
1. Alle Zutaten in einen großen Topf geben. Den Wein dazu schütten und mit kaltem Wasser auffüllen. Soviel Wasser, dass es die Zutaten um mindestens 2-3 cm überragt.

2. Den Topf fast zum Kochen bringen. Mit einem Löffel den Schaum abschöpfen, dann den Herd auf kleine Stufe stellen und fast ganz zugedeckt köcheln lassen. Der Dampf muss entweichen können.

3. Ca. 2,5 Stunden köcheln lassen und ab und zu umrühren.

4. Dann die Hühnerteile heraus nehmen. Solange sie warm sind, die Haut und das Fleisch vom Knochen entfernen. Das Fleisch kann man dann für andere Gerichte verwenden oder einfrieren.

5. Das Gemüse aus dem Topf nehmen und die Brühe durch ein Sieb in eine große Schüssel fließen lassen und die festen Teile wegwerfen.

6. Wenn die Brühe gleich verwendet werden soll, das Fett mit einem Löffel abschöpfen. Wenn nicht, die Brühe unbedeckt vollständig abkühlen lassen, bevor das Fett abgeschöpft wird. Dann in den Kühlschrank stellen oder einfrieren.

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6 Kommentare

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  3. Ich habe die Brühe jetzt schon mehrmals gekocht. Ich mache nun keine andere mehr.
    Sie schmeckt sowas von lecker, dass wir gleich daraus eine Hühnersuppe machen und leider bisher nichts zum einfrieren übrig geblieben ist. Und das obwohl ich jetzt schon extra einen größeren Topf gekauft habe.

    Danke, für das leckere Rezept!

    • Danke Dir für Deinen Kommentar. Ich habe sie letzte Woche auch wieder gemacht, als die Erkältungswelle voll über uns zusammengebrochen war. Und wieder hat die Suppe geholfen :-). Liebe Grüße Elle

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