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Grünkern in der Schale, Gruenkern

Grünkern – Ein altes Korn erobert die Küche

Ich habe Grünkern für mich entdeckt. Es muss nicht immer Dinkel, Weizen oder ein Superfood aus Peru sein. Nicht nur ich finde, dass dieses Getreide sehr gut in Salaten oder Suppen schmeckt. Dabei ist es schon seit vielen hundert Jahren in Deutschland bekannt. Was ist Grünkern? Rund um das Jahr 1660 führten schlechte Wetterbedingungen dazu, dass die Bauern im Odenwald das Korn früher als sonst ernteten. Sie haben dann festgestellt, dass die halbreifen Dinkelkörner ganz gut geschmeckt haben. Und schon war Grünkern geboren. Und es heißt so, weil es bei der Ernte noch grün ist. Es muss dann erst Mal getrocknet beziehungsweise geräuchert werden. Dadurch enthält es mehr Proteine, Vitamine und Mineralstoffe als herkömmliches Getreide. Dazu kommen viele Ballaststoffe, Eisen, Kalzium und Zink. Es fördert auch das Wachstum von guten Bakterien im Verdauungssystem. Im Vergleich mit anderen Getreiden hat es einen niedrigeren Glykemischen Index. Das heißt auch es wirkt sättigend, was gut zum Abnehmen ist. Wie wird Grünkern verwendet? Es kann ähnlich wie Dinkel, Gerste, Weizen, brauner Reis oder Quinoa eingesetzt werden. Klassisch wird es …