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Gestreifter Wolfsbarsch mit Zitrone und Kräutern

Man kennt den Wolfsbarsch auch als „Loup de Mer“. Wie alle guten Fische sollte auch der Wolfsbarsch nach frischer Meeresbrise und nicht „fischig“ riechen, eine feste Haut und klare, glänzende Augen sowie hellrote bis braunrote, feuchte Kiemen, festsitzende Schuppen und festes Fleisch haben (drückt man drauf, sollte die „Delle“ sofort wieder verschwinden!). Ganz wichtig bei Fisch ist die Aufbewahrung. Da ist mir schon viel schief gegangen. Also den Fisch niemals zu lange herumtragen, sondern zu Hause sofort auspacken, auf einen Teller oder eine Platte legen, mit Teller oder Folie bedecken und ab damit in den Kühlschrank. Dort kann der Fisch einen, maximal zwei Tage bleiben. In den meisten Städten kommen Dienstag und Freitag frische Fische in die Läden – und sind damit am Donnerstag und Montag am ältesten. Gott sei Dank ist der Wolfsbarsch nicht überall vom Aussterben bedroht. Der nordatlantische gestreifte Wolfsbarsch, der nicht wie im südlicheren Atlantik mit großen Bodennetzen, sondern klassisch geangelt wird, verfügt über eine ausreichende Population. Von Norwegen bis zum Senegal gelten seit einiger Zeit strenge Auflagen, so dass sich …