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Espresso mit Kaffeebohne

Arabica oder Robusta? Die Bohne macht den Geschmack

Viele kennen die Bezeichnung Arabica auf der Espresso-Packung im Supermarkt. Das ist meist irreführend, weil ein richtiger Espresso auf einer Mischung aus Arabica- und Robusta-Bohnen basiert. Außerdem gibt es das Gerücht, dass nur Arabica-Bohnen die wirklich guten Bohnen sind. Das stimmt so nicht. Was hat es also auf sich mit Arabica oder Robusta? Arabica ist weltweit die wichtigste Kaffeesorte. Sie macht 60 Prozent des Welthandels aus und wächst im Hochland zum Beispiel in Kenia, Kolumbien und Mittelamerika. Robusta ist schnellwüchsiger, ertragreicher und widerstandsfähiger als der Arabica. Sie wächst in Gebieten bis 600 Metern Höhe. Robusta wird als Zusatz vor allem für die Zubereitung von Espresso benutzt, da sie die Bildung der Crema unterstützt und ein schweres, leicht erdiges Aroma bringt. Unter Crema versteht man den dichten, goldbraunen Schaum, der sich auf richtig zubereitetem Espresso bildet. Für die Bildung der Crema ist hauptsächlich der Anteil der Robusta-Bohnen und der richtige Wasserdruck bei der Zubereitung verantwortlich. Der teurere Arabica Kaffee ergibt einen etwas säurebetonten Geschmack mit weniger Bitterstoffen und einer hellen Crema. Dafür aber erhält man aus …