Alle Artikel mit dem Schlagwort: Wurst

Grünkohl mit Pinkel, Kartoffeln, Schweineschmalz, Bauchspeck

Grünkohl mit Pinkel

Ich möchte immer mal wieder richtige, traditionelle deutsche Gerichte kochen. Schließlich lebe ich schon seit vielen Jahren in Deutschland. Zur Grünkohl-Saison stand also Grünkohl mit Pinkel ganz oben auf der Liste. Denn wenn die Temperaturen sinken, muss der Wohlfühl-Faktor der Gerichte steigen. Dieses typisch norddeutsche Gericht hat einen leckeren, würzigen Geschmack. Und wenn es richtig gekocht wird, dann mischen sich die Aromen der Würste mit den Kartoffeln und dem Grünkohl. Genau das Richtige für einen kalten Herbst- oder Wintertag. Denn Grünkohl gibt es ab Anfang November. Deswegen findet man Grünkohl mit Pinkel häufig auf Weihnachtsmärkten oder in der Vorweihnachtszeit auch in Fleischerfachgeschäften. Hier in Hamburg gehe ich seit meinem Besuch in der Fleischerei DieFeinschmecker Manufaktur vor ein paar Wochen, häufiger zu deren Fleischergeschäft in die Rindermarkthalle. Da ich mich zu 90% vegetarisch ernähre, muss die Qualität von Fleisch oder in diesem Fall der Wurst dann auf jeden Fall stimmen, wenn ich solche leckeren Gerichte wie Grünkohl mit Pinkel mache. Außerdem ist es mir wichtig zu wissen, dass die Tiere nicht aus Massentierhaltung stammen. Der Blick …

Die Flexitarier kommen, Fleischer, Wurst, Metzger

Die Flexitarier kommen

Nein, das ist nicht die neue Folge von Star Wars, sondern die Einschätzung von Produktionsleiter Mike Griesch der Hamburger Fleischerei DieFeinschmecker Manufaktur zur Entwicklung der Nachfrage nach Fleisch- und Wurstprodukten. Flexitarier sind laut Definition Menschen, die sich vorwiegend vegetarisch ernähren, aber hin und wieder auch ein gutes Stück Fleisch nicht vom Teller schubsen. Dann allerdings darf es nur beste Qualität bei nachhaltiger Tierhaltung sein. Und sie sind auch bereit, dafür etwas mehr zu bezahlen. „Meist sind Flexitarier in einem Haushalt groß geworden in dem es fast täglich Wurst oder Fleisch gab“, so Griesch. „Doch jetzt konsumieren sie ganz bewusst und wählen kritisch aus“. Wie Ihr wisst, zähle ich mich auch zu dieser Spezie, die sich in Deutschland anscheinend immer weiter verbreitet. Nach 10 Jahren als Vegetarierin esse ich heute wenig Fleisch. Aber wenn, dann muss es auch für mich eine gute Qualität sein aus nachhaltiger Tierhaltung. Und die bekomme ich nur beim Fleischerfachhandel. Und vor ein paar Tagen hatte ich dann auf Einladung der Fleischerinnung Hamburg die Gelegenheit, hinter die Kulissen eines Fleischer-Fachbetriebes zu schauen. …

Schwäbischer Wurstsalat

Schwäbischer Wurstsalat

Als ich das letzte Mal mit meinem liebsten Schwaben in seiner Heimat war (Nord-Italien, wie er immer sagt), bestellte er in einer typisch schwäbischen „Wirtschaft“ die komischsten Sachen. Los ging’s mit Spätzle und Soße für die Kinder. Die waren natürlich begeistert. Und für sich selber gab es das auch gleich als Vorspeise. Und als Hauptgericht kam dann ein schwäbischer Wurstsalat mit einem riesigen Kanten Brot. In Schwaben nennen die das „eingenetztes Brot“. Das Rezept dafür besorge ich mir gerade, denn ich muss zugeben, dass es das leckerste Brot ist, das ich bis jetzt gegessen habe. Zurück zum Wurstsalat. Als Nicht-Wurst-Esser war das natürlich nichts für mich. Aber die gigantische Portion und der glückselige Blick meines liebsten Schwaben zeigte mir, dass ich es offensichtlich mit einer schwäbischen Spezialität zu tun hatte. Er versicherte mir dann auch, dass die Wurst vom Metzger seines Vertrauens kommt, der diese wiederum direkt vom Bauernhof bezieht, auf dem seine Schulfreunde groß geworden sind, Also habe ich mir gedacht, überrasche ihn doch mal mit einem schwäbischen Wurstsalat in Hamburg. Aus meiner Münchener …