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Dinkel-Butterkekse mit selbstgemachten Puderzucker aus GEPA Bio Vollrohrzucker, Weihnachtsplätzchen, gesunder Rezept

Dinkel-Butterkekse mit Vollrohrzucker

Diese Dinkel-Butterkekse sind mit natürlichem und fein gemahlenem Bio Mascobado Vollrohrzucker gemacht. Dadurch haben sie einen vollmundigen Buttergeschmack mit natürlichem Aroma. Ich empfehle, gleich die doppelte Menge zu backen weil sie so lecker sind!
Rezepttyp Backen, Weihnachtsbäckerei
Kategorie Aus dem Backofen, Weihnachten
Vorb. 20 Minuten
Kochzeit 30 Minuten
Gesamt 50 Minuten
Portionen 2 Dutzend
Autor elle

Zutaten

  • 270 g Dinkelmehl (Type 630), gesiebt
  • 1/2 TL Backpulver
  • 225 g Ungesalzene Butter
  • 100 g Puderzucker aus Vollrohrzucker, (siehe unten, alternativ 80 g Puderzucker)

Zutaten für den selbstgemachten Puderzucker aus Vollrohrzucker, (bzw. sehr fein gemahlener Vollrohrzucker):

  • 150 g GEPA Bio Mascobado Vollrohrzucker, alternativ geht auch Kokosblütenzucker
  • 1 EL Pfeilwurzelstärke (oder andere Stärke)

Zubereitung

Für den selbstgemachten Puderzucker aus Vollrohrzucker:

  1. Ihr gebt den Vollrohrzucker und die Pfeilwurzelstärke in einen Hochleistungsmixer und startet ihn auf niedriger Geschwindigkeit und stellt diese dann Stufe um Stufe höher bis der Zucker fein gemahlen und leicht braun geworden ist (Puderzucker). Das dauert ein paar Minuten. Ich empfehle auch hin und wieder auf den Deckel zu klopfen, damit Zucker, der hängen geblieben ist wieder herunterfällt.

Für die Dinkel-Butterkekse:

  1. Alle Zutaten in eine große Rührschüssel sieben. Achtung: es ist sehr wichtig, die trockenen Zutaten zu sieben!
  2. Die Butter mit einem elektrischen Handmixer cremig schlagen (ca. 2-3 Minuten). Danach die geschlagene Butter in den Mehlmix geben.
  3. Mit den Händen den Teig weich kneten (ca. 20 Minuten). Ich habe dafür den Wecker gestellt, damit es auch wirklich 20 Minuten sind. Am Anfang wird der Teig noch sehr klebrig sein, doch je länger Ihr ihn knetet, desto elastischer und weicher wird er (siehe Tipp unten).
  4. Den Teig zu einer Kugel formen und diese in eine Plastikfolie einpacken. Dann die Kugel für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank legen bis der Teig fest ist.

  5. Den Ofen auf 160°C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  6. Danach den Teig ausrollen (ca. 0,5 cm dick) und die Plätzchen mit Förmchen aussteche. Oder ihr macht kleine Bällchen und drückt diese mit einer Gabel platt. Dann legt Ihr die Cookies auf das vorbereitete Backblech mit 1-2 cm Abstand dazwischen.
  7. Jetzt kommen sie in den Ofen und werden dort gebacken bis sie leicht goldbraun sind (ca. 18-20 Minuten). Nach 15 Minuten solltet Ihr schauen, ob sie schon fertig sind, da sie je nach Backofen schneller fertig sein können und leicht verbrennen.

    Tipp: Wenn Ihr mehrere Backbleche gleichzeitig verwendet, dann platziert Ihr ein Blech im mittleren und oberen Drittel des Ofens. Nach der Hälfte der Zeit solltet Ihr dann die Bleche tauschen.

  8. Nach dem Backen lasst Ihr die Plätzchen auf dem Backblech 1 Minute abkühlen, bevor Ihr sie dann auf einen Rost zum vollständigen Abkühlen legt. Danach könnt Ihr sie bis zu 5 Tage in einem luftdicht verschlossenen Behälter aufbewahren.

    Tipps: Meine Tante schwört darauf, dass der Keksteig mit den Händen geknetet werden muss, damit die Cookies wirklich gut werden. Ihr könnt aber den Teig in einen Mixer geben und mit einem Rührhaken kneten. Ich habe beides ausprobiert und muss sagen, dass das Kneten mit der Hand wirklich einen großen Unterschied in der Konsistenz ausmacht. Zitat: „Dann schmelzen sie im Mund“.

    Da ich nur ein Backblech habe, habe ich den Restteig zwischen den Backvorgängen wieder zu einer Kugel gerollt und in den Kühlschrank gelegt, damit er kalt bleibt. Dann lässt er sich auch einfacher bearbeiten. Sobald die ersten Kekse im Ofen sind, habe ich damit angefangen, die zweite Fuhre vorzubereiten, in dem ich den Teig abgetrennt und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Schneidebrett gelegt habe. So könnt Ihr das Backpapier mit den Keksen komplett auf das nächste Backblech legen.

    Meine Dinkel-Butterkekse überleben den ersten Tag meist nicht, weil hungrige Kinderhände danach greifen. Trotzdem könnt Ihr sie natürlich auch einfrieren.

  9. Enjoy!