Zutaten
- 1 Mittel großer Butternut-Kürbis (ca. 1,5 kg)
- 2 1/2 EL Olivenöl, aufgeteilt
- 875 ml Hühnerbrühe
- 125 ml Wasser
- 3 Schalotten, klein gehackt
- 4 Große Knoblauchzehen, in dünne Scheiben geschnitten
- 1 EL Frischer Ingwer, geschält und gerieben
- 200 g Risotto-Reis (Arborio oder Carnaroli)
- 125 ml Trockene Weißwein
- 1/4 TL Zimt (Ceylon)
- Eine Prise Chili-Flocken
- 1 EL Ungesalzene Butter
- 30 g Frischer Parmesan-Käse, gerieben (ca. 3 EL)
- 3-4 EL Frischer Schnittlauch, klein gehackt
Zum Garnieren:
- Frischer Schnittlauch, klein gehackt
- Frischer Parmesan-Käse, gerieben
Anleitungen
- Den Ofen auf 230°C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
- Den Kürbis der Länge nach halbieren und die Kerne entfernen. Eine Hälfte schälen und in 1 cm große Würfel schneiden. Die Würfel auf das vorbereitete Backblech legen und 1 EL Olivenöl darüber vermischen und mit Salz und Pfeffer würzen.
- Eine Backform mit etwas Olivenöl einfetten und die andere Kürbis-Hälfte mit der Schnittfläche nach unten in die flache Backform legen. Die Kürbis-Hälfte im oberen Teil des Ofens backen während das Backblech mit den Kürbis-Würfeln auf mittlerer Höhe des Ofens backen soll. Nach 10 Minuten die Würfel wenden und weiter backen bis sie weich und leicht braun werden (insgesamt 20 Minuten Backzeit). Die Haut der Kürbis-Hälfte sollte leicht braun und das Fleisch fest aber nicht roh sein. Alles aus dem Ofen nehmen und zur Seite stellen. Wenn die Kürbis-Hälfte noch nicht fertig ist, dann könnt Ihr sie gerne noch 5 Minuten länger im Ofen lassen.
- Die Kürbis-Hälfte in einem Küchenhandtuch halten und das Fleisch heraus löffeln und in grobe Stücke teilen (alternativ die Haut entfernen und dann in grobe Stücke teilen).
- In der Zwischenzeit die Brühe und das Wasser in einem Topf zum Kochen bringen. Dann den Herd auf kleine Stufe stellen und warm halten.
- In einer großen, tiefen Pfanne (ich empfehle eine Wok-Pfanne) die restlichen 1 1/2 EL Olivenöl auf mittlerer Stufe erhitzen. Die Zwiebeln, den Knoblauch und den Ingwer darin unter Umrühren kochen bis alles weich ist (ca. 5 Minuten).
- Den Reis in die Pfanne geben und auf mittlerer bis hoher Stufe mitdünsten (ca. 1 Minute). Den Wein dazu geben und unter Umrühren weiter kochen, bis der Reis den Wein aufgenommen hat.
- Eine kleine Kelle voll Brühe (ca. 60 ml, so dass der Reis knapp bedeckt ist) hineinrühren und unter Umrühren kochen bis die Brühe aufgenommen ist. Sobald die Brühe fast vom Reis aufgesogen ist, immer wieder etwas heiße Brühe zugießen. Und das Ganze so weiter machen bis ca. die Hälfte der Brühe eingerührt ist.
- Das Kürbis-Fleisch (sowohl die Würfel als auch die anderen Stücke) mit dem Zimt und einer Prise Chili-Flocken dazu rühren. Weiter köcheln lassen und wieder etwas Brühe nachgießen und dazu rühren bis der Reis noch etwas Biss hat und cremig ist (ca. 20 Minuten). Die Kürbis-Würfel werden dabei sehr cremig und verbinden sich mit dem Reis. Die anderen Stücke dagegen behalten ihre Form.
- Zum Schluß Butter, Parmesan und den Schnittlauch unterrühren und mit Salz und Pfeffer nach Geschmack würzen.
- Das Risotto auf Servier-Schüsseln aufteilen und mit Schnittlauch und Parmesan garnieren.
- Enjoy!
Nährwerte
Tipps
- Ich empfehle, die Kürbis-Hälfte nicht vollständig weich zu kochen, da sie im Reis später auch noch weiter gekocht wird. So behalten die Stücke ihre Form im Gegensatz zu den Kürbis-Würfeln. Dieser Unterschied in der Textur macht das Kürbis-Risotto so spannend. :-)
- Um Zeit zu sparen fange ich mit dem Kochen des Reises bereits an, während der Kürbis noch im Ofen ist. Wenn ich schnell bin, habe ich dann alles in 45 Minuten auf dem Tisch. Wenn Ihr es entspannter angehen wollt, dann plant ruhig 1 Stunde 15 Minuten für das Kochen ein.
- Wenn Ihr es scharf möchtet, könnt Ihr gerne noch eine extra Prise Chili-Flocken dazu geben. Und etwas Trüffel-Öl am Schluß kann auch nicht schaden, wenn Ihr noch den ganz besonderen Geschmack haben wollt.
- Für eine milchfreie, vegane Version könnt Ihr Gemüse-Brühe verwenden, die Butter mit veganer Butter ersetzen und natürlich den Parmesan-Käse weglassen. Dafür könnt Ihr etwas Hefeflocken dazu geben, um den Umami-Effekt zu bekommen.
