Zutaten
- 12 Schwarzkohl-Blätter, dicke Blattrippen entfernt
- 3 Knoblauchzehen
- 3 EL Pinienkerne
- 1/2 TL Zitronenschale, fein gerieben (von einer Bio-Zitrone)
- 65 g Parmesan-Käse (oder Grana Padano), frisch gerieben
- 4-5 EL Olivenöl (oder mehr wenn gewünscht)
- Meersalz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer, nach Geschmack
- Eine Prise rote Chili-Flocken (optional)
Anleitungen
- Einen Topf Wasser zum Kochen bringen und die Kohlblätter darin blanchieren (2 Minuten).
- Das Wasser abschütten und den Kohl in eine Schüssel mit eiskaltem Wasser tauchen, um den Kochprozess zu stoppen. Dann das kalte Wasser abschütten und übriges Wasser von Hand aus den Blättern auspressen (muss nicht komplett ausgepresst sein).
- Den Knoblauch, die Pinienkerne, die geriebene Zitronenschale und die Chili-Flocken (wenn Ihr welche verwendet) in eine Küchenmaschine geben und zu einer groben Paste mixen.
- Den Parmesan-Käse und die Kohl-Blätter dazu geben und zu einem dickflüssigen Pesto mixen.
- Olivenöl bei laufender Küchenmaschine langsam hinein träufeln und mit Salz und Pfeffer würzen. Fertig ist das Pesto.
- Enjoy!
Nährwerte
Tipps
- Das Pesto kann sofort serviert oder in einem luftdicht verschließbaren Glas im Kühlschrank bis zu 4 Tage aufbewahrt werden. Ihr gebt dafür eine dünne Schicht Olivenöl oben auf das Pesto bevor Ihr das Glas verschließt, damit nichts oxidiert und die grüne Farbe erhalten bleibt.
- So könnt Ihr Pesto mit Pasta am besten vermischen: bevor Ihr das Nudelwasser abschüttet, löffelt Ihr etwas von dem Wasser in ein Glas und stellt es zur Seite. Das Nudelwasser ist Gold wert, da es Stärke enthält die für eine cremige Konsistenz sorgt. Außerdem hilft es, dass die Soße von den Nudeln aufgenommen werden. Wenn Ihr die Nudeln und das Pesto vermischt, gebt Ihr noch ein paar Spritzer des Nudelkochwassers dazu bis Ihr die gewünschte Konsistenz erreicht habt. Das Pesto reicht für mindestens 500 g Pasta.
- Schwarzkohl-Pesto ist eine schnell gemachte Soße, die sehr gesund ist und auch noch extrem gut schmeckt. Ihr könnt es anstelle von Basilikum-Pesto verwenden. Zum Beispiel zu Nudeln, geröstetem Gemüse oder sogar auf einer Pizza.
- Tipps für ein veganes Pesto (ohne Milchprodukte): Dafür lasst Ihr den Parmesan-Käse weg und ersetzt ihn durch 2-3 Esslöffel Hefeflocken oder Ihr verteilt ausreichend veganen Parmesan über das fertige Gericht.
- Tipps für eine Küchenmaschine: Wenn Ihr Euch so ein Gerät zulegen wollt, ohne das das Konto blass wird, kann ich Euch diese Philips Küchenmaschine (affiliate link) empfehlen. Sie ist nicht zu teuer und reicht vollkommen aus.
