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Warum der Winter Salatzeit ist

Rote Spitzkohl Salat mit Karotte

Wie bitte? Der Winter Salatzeit? Ja, es gibt Einiges was dafür spricht, gerade im Winter Salat zu essen.

Für viele ist Salat gleichbedeutend mit grünem Salat. Doch die eigentliche Definition ist: ‚ein kaltes Gericht mit einem Mix aus verschiedenem rohen oder gekochtem Gemüse gewürzt mit Öl, Essig oder einem anderen Dressing. Und manchmal noch etwas Fleisch, Fisch oder andere Zutaten dazu.‘ Auf Elle Republic könnt Ihr die unglaubliche Vielfalt dieser Definition erleben, die gerade in den kalten Monaten zum Tragen kommt und den Winter zur Salatzeit macht. Denn auch wenn Ihr es nicht glauben wollt, der Winter ist die beste Saison für Salate.

Salat im Winter fördert die Kreativität

Vor allem in den Wintermonaten ist Kreativität gefragt, weil die meisten grünen Salatsorten nur im Sommer wirklich frisch, weil saisonal sind und damit im Winter weg fallen. Doch keine Bange. Wenn Ihr weiter lest bekommt ihr die richtige Motivation, um saisonale Zutaten zu einem leckeren Salat zu mischen. Und dann ist der Winter genau die richtige Zeit, um diese Kreativität auszuleben.

Warum grüner Salat im Winter nicht gut ist
Auch wenn die Supermarkt-Regale im Winter voll mit grünem Salat sind, muss man sich einfach nur vorstellen, woher diese Salatsorten kommen. Denn bei uns wächst er ja nicht im Winter. So wächst Kopfsalat zum Beispiel bei uns nur von Mai bis November. In den Monaten Dezember bis April ist er zwar im Angebot, besitzt aber keine Vitamine und macht keinen Sinn auf dem Teller. Auch andere Salate wie Bataviasalat, Endiviensalat, Lollo Rosso oder Radicchio haben eine noch kürzere Saison und müssen außerhalb der Saison ziemlich weit reisen. Diese Salate sind also nicht frisch vom Feld, sondern wurden gekühlt, damit sie die Reise überstehn. Das geht auch auf den Geschmack. Ein frischer Kopfsalat vom Feld schmeckt viel intensiver. Außerdem birgt die luftdichte Verpackung noch diverse Gesundheitsrisiken, weshalb von grünem Salat im Winter abzuraten ist. Wer es trotzdem grün haben will, für den gibt es dafür typische Wintersalate wie Feldsalat (im Süden Ackersalat genannt). Gelb oder Rot bekommt Ihr mit dem vitaminreichen Chicorée. Chinakohl dagegen gibt es das ganze Jahr über. Er kann auch roh in Salaten gegessen werden und passt hervorragend zu asiatischen Gerichten aus dem Wok. Die zarten und strunkfreien Blätter schmecken kaum kohlartig, sondern eher dezent und angenehm frisch.

Chicorée (Belgische Endivien) und Postelein Salat

Chicorée (Belgische Endivien) und Postelein Salat

Warum grüner Salat nur im Sommer gegessen werden sollte
Grüner Salat besteht zu 95 % aus Wasser. Vitamine enthält er nur, wenn er frisch vom Feld kommt. Und dann entfaltet er auch sein volles Aroma. Das gilt ja für sämtliches Gemüse. Gott sei Dank gibt es genug Gemüse, das auch ein bisschen Frost gut ab kann: Kohl zum Beispiel. Oder Mangold und wie gesagt Chicorée. Er ist wesentlich weniger bitter und knackiger, wenn er kalter Luft ausgesetzt ist. Und das Beste an grünem Salat in den Sommermonaten ist natürlich der Preis. Das gilt umgekehrt auch für das Wintergemüse. Mich hat es umgehauen, als ich auf dem Markt im April für zwei Hände Postelein 8 Euro zahlen musste. Ein paar Wochen vorher bekam ich dieselbe Menge für 2 Euro. Das sagt doch alles.

Wintersalat hält sich besser
Grüner Salat wird ziemlich schnell welk und matschig. Vor allem wenn er schon mit Dressing vermischt wurde. Wintersalate dagegen bleiben frisch und knackig. Im Gegenteil, Wintergemüse profitiert sogar davon, wenn es das Dressing aufnimmt. Besonders hartes Gemüse wie Kohl wird weicher wenn es mit Dressing mariniert wird. Ein guter Grund, Kohlsalate am Vortag vorzubereiten. Am besten legt Ihr ihn am Vortag in eine Zitronensoße. Das hat auch den Vorteil, dass die Soße am nächsten Tag nicht aus der Lunch-Box ausläuft, denn der Kohl hat sie aufgesogen.

Fenchel-Salat mit Grapefruit und Sellerie.

Fenchel-Salat mit Grapefruit und Sellerie.

Wintersalate sind nicht langweilig
Irgendwann wird mir auch grüner Salat langweilig. Das passiert mir im Winter nicht. Gebackener Kürbis, Rosenkohl, Süßkartoffeln, oder Möhren. Schon beim Schreiben bekomme ich Lust darauf. Die Liste lässt sich weiter führen mit Rotkohl ebenso wie Rote Bete, Fenchel oder Sellerie. Da wird es erst richtig bunt und die Aromenvielfalt ist riesig. Was war grüner Salat nochmal?

Mehr Zutaten im Salat
Wer kennt das nicht? Damit es nicht langweilig wird schnippelt man viele weitere Zutaten in den grünen Salat wie Nüsse, Früchte, geriebener Käse. Und was passiert dann? Die leckeren Sachen finden sich auf dem Boden der Salatschüssel wieder und man hat doch das Gefühl „nur“ grünen Salat gegessen zu haben. Das passiert bei Salaten mit Wintergemüse nicht. Die herzhaften Zutaten kommen viel besser zur Geltung, weil alles gut vermischt werden kann. Das macht den Salat herzhafter und auch reichhaltiger und damit sättigend. Gut fürs Abnehmen!

Versucht mal diese leckeren Salat Ideen für den tiefen Winter:

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