Chicken Marbella, Huhn Eintopf, Hähnchentopf, mit Oliven, Kapern, Pflaumen
Huhn Marbella mediterrane Art

Dieses Rezept für Hähnchen Marbella ist ein französischer Klassiker. Komischerweise ist es unter dem englischen Titel sehr bekannt: Chicken Marbella. Das liegt vielleicht daran, dass es das bekannteste Rezept aus dem berühmten Kochbuch „The Silver Palate Cookbook“ aus den 80ern ist. Dieses Kochbuch hat unter anderem Sheila Lukins geschrieben, die zuerst ein paar Jahre in Paris bei französischen Sterne-Köchen gelernt und dann in New York einen Delikatessen-Laden mit dem Namen The Silver Palate aufgemacht hat. Das Buch wurde 2,5 Millionen Mal verkauft. Ich habe mich von Sheilas Rezept inspirieren lassen und es aber ein bisschen abgewandelt.

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Auf English würde man dieses Gericht als einen „Crowd Pleaser“ bezeichnen, weil es immer gut ankommt. Klar, wenn man sich anschaut, wie es gemacht wird: zuerst wird das Huhn in Olivenöl, Rotweinessig, Kapern, Oliven, Pflaumen und Oregano mariniert und danach mit braunem Zucker und Weißwein gebacken. Lecker! Hähnchen hat nie besser geschmeckt. Ich mache es gerne, wenn ich Gäste habe. Dann kann nichts schief gehen. Bisher fanden alle das Hähnchen Marbella spitze. Ich wiederhole, nachkochen empfohlen!

Ein weiterer Vorteil ist, dass dieses einfache Rezept schon am Tag vorher vorbereitet werden muss. Wenn man die Hähnchenbrüste über Nacht in der Marinade lässt, bekommen sie die richtige feuchte Konsistenz, die sogar noch besser wird, wenn man es 48 Stunden im Kühlschrank lässt.

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Nonpareilles Kapern – Die Unvergleichlichen

Pflaumen, Oliven und Kapern sind das Erfolgsgeheimnis von Hähnchen Marbella. Ich nehme die kleinen, in Salzlake eingelegten Nonpareilles Kapern (übersetzt: die Unvergleichlichen). Ich finde, das sind auch die Besten. Ihr salziges Aroma gibt dem Gericht den richtigen Kick. Kapern gibt es eingelegt in Salz, Weinessig, Salzlake oder Olivenöl. In Deutschland sind Kapern in Essig oder Salzlake am häufigsten. Das ist eine Geschmacksfrage. Es gilt aber grundsätzlich, je kleiner die Kapern, desto besser sind sie. Große Kapern schmecken sehr intensiv und können deshalb leicht ein Gericht dominieren, anstatt nur einen Geschmacksanteil zu haben.

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Hähnchen Marbella (Chicken Marbella)

Dieses Rezept für Hähnchen Marbella ist ein französischer Klassiker. Gibt es ein Gericht, dass alle mögen? Das hier hat gute Chancen (Vegetarier ausgenommen). Für 6-8 (je nach Hunger).

Hinweis: Hähnchen über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen.

Rezepttyp Hauptgericht
Kategorie Mediterrane Küche
Vorb. 10 Minuten
Kochen 40 Minuten
Gesamt 50 Minuten
Portionen 6
Autor elle

Zutaten

  • 8 Hähnchenbrusthälften ohne Haut und Knochen (ca. 1,3 kg)
  • 10 Knoblauchzehen, klein gedrückt
  • 4 EL Getrockneter Oregano, versucht mal griechischen Oregano, der hat mehr Aroma
  • Grobkörniges Meersalz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer, nach Geschmack
  • 125 ml Rotweinessig (gute Qualität)
  • 80 ml Natives Olivenöl extra
  • 100 g Getrocknete Pflaumen (ohne Stein)
  • 180 g Grüne und schwarze Oliven, ich empfehle ein Mix aus Grünen Mammoth Oliven und Schwarzen Marmara Birlik Oliven
  • 60 g Kapern mit einem Spritzer Salzlake
  • 6 Lorbeerblätter
  • 140 g Vollrohrzucker (ich empfehle Bio Mascobado von GEPA)
  • 250 ml Trockener Weißwein
  • Petersilienblätter oder Koriander, klein geschnitten zum Garnieren

Zubereitung

  1. Die Hähnchenbrusthälften in einer großen Kasserolle nebeneinander auslegen und Knoblauch, Oregano, Salz, Pfeffer, Essig, Olivenöl, Pflaumen, Oliven, Kapern, ein Spritzer Salzlake der Kapern und die Lorbeerblätter dazu geben. Dann zugedeckt über Nacht im Kühlschrank stehen lassen.


  2. Den Ofen auf 175°C vorheizen.


  3. Die Marinade mit einem Löffel gleichmäßig über die Hähnchenbrusthälften verteilen. Dann Vollrohrzucker und Weißwein drum herum schütten.


  4. Im Ofen 35-40 Minuten backen (je nach Größe der Brüste) und alle 10 Minuten das Fleisch mit dem Backsud übergießen. Das Fleisch ist fertig, wenn es in der Mitte nicht mehr rosa ist (müsst Ihr aufschneiden und prüfen).
  5. Dann das Fleisch auf eine Servierplatte legen und mit Backsud übergießen. Danach ausgiebig mit Petersilie oder Koriander garnieren. Den übrigen Backsud in einem extra Soßengießer servieren.


  6. Mit Couscous oder Reis servieren. Das saugt die aromareiche Soße gut auf.


  7. Enjoy!


Habt Ihr etwas am Rezept verändert?

Ich freue mich immer über Tipps und Anregungen von Euch. Hinterlasst einen Kommentar, damit alle sehen können, auf was für Ideen Ihr gekommen seid. Sharing is Caring :-).

Wie hat es geschmeckt?

Ich würde mich freuen wenn Ihr mir erzählt, wie Euch das Rezept geschmeckt hat. Am einfachsten bewertet Ihr das Rezept unten mit Sternen ⭐ oder Ihr schreibt mir einen Kommentar. Vor allem wenn Ihr noch weitere Tipps für alle Leser habt. Oder noch besser, Ihr macht ein Bild und postet es mit dem Tag @ellerepublic auf Instagram (vergesst nicht den Hashtag #ellerepublic, damit ich es auch finden kann).

4 Kommentare

  1. Hallo Elle,
    ich finde das Rezept superinteressant udn will es unbedingt nachkochen! Eine Frage: Nimmst Du frische oder getrocknete Pflaumen? Das Foto sieht nach Backpflaumen aus, aber der Text sagt nichts darüber…

    Danke für Deine Antwort – ich werde dann berichten, ob das Gericht gelungen ist!

    Liebe Grüße!

    • Danke Dir für die Frage. Ich meinte getrocknete Pflaumen. Das werde ich gleich mal ergänzen. Ich bin gespannt, wie es Dir schmecken wird.
      Liebe Grüße
      Elle

  2. Hallo Elle,

    habe heute dieses Rezept ausprobiert und es ist wirklich superlecker! Das war bestimmt nicht das letzte Mal. Es hat genau den Erfolg versprochen, den Du so schön beschrieben hast. Ganz hezlichen Dank dafür und Grüsse. Uschi

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