Rotes Curry mit Süßkartoffeln, Kokosmilch, Kurkuma & Limetten

Ein rotes Curry mit Süßkartoffeln ist eine ganz einfache und sehr geschmackvolle Angelegenheit. Ich bin ja ein Fan von Currys. Deswegen kreisen meine Gedanken ständig darum, neue Curry-Varianten zu machen. Dieses vegane Curry ist also so ganz anders, als meine bisherigen Curry Rezepte. Obwohl es mit roter Curry-Paste und Kokosmilch gemacht ist, ist es geschmacklich doch klar abgegrenzt zu einem Thai Curry. Mein rotes Curry basiert auf Kurkuma, Schalotten, Knoblauch und Ingwer. Ich würde sagen, dass es einen burmesischen Einschlag hat. Und die drei Letztgenannten kommen auch erst am Schluß mit einem Schuss frisch gepresstem Limettensaft dazu. Das ergibt das besondere Aroma.

Dieses Rezept für ein rotes Curry ist auch etwas scharf und lässt trotzdem den anderen Aromen ihren Platz. Damit das vegane rote Curry auch wirklich vegan ist, habe ich Soja-Soße statt Fisch-Soße verwendet. So kommt auch noch der Umami-Faktor dazu.

Rotes Curry mit Süßkartoffeln, Kokosmilch, Kurkuma & Limetten, Thai Curry Veganes Rezept

Warum ich Euch dieses Rezept für ein rotes Curry mit Süßkartoffeln ans Herz legen möchte

Wie gesagt, ist dieses vegane rote Curry wirklich leicht zuzubereiten. Das schafft Ihr auch unter der Woche abends mal eben so. Und die Soße ist ein Traum. Die Kombination aus rotem Thai Curry mit frischem Limettensaft, Kurkuma (wirkt gegen Entzündungen), Ingwer und der cremigen, reichhaltigen Kokosmilch ergibt eine sehr leckere Soße. Außerdem ist das Rezept vollständig vegetarisch und vegan. Und wenn Ihr eine glutenfreie Version machen wollt, dann ersetzt Ihr die Soja-Soße mit Tamari oder einer Thai Fisch-Soße für die Flexitarier unter Euch.

Rotes Curry mit Süßkartoffeln, Kokosmilch, Kurkuma & Limetten, Thai Curry Veganes Rezept

Kurkuma im Essen ist unglaublich gesund

Kurkuma enthält Kurkumin. Das ist ein sehr starkes Antioxidant, dass Entzündungen im Körper bekämpft. Außerdem schützt es die Leber vor Giften und regt die Verdauung an. Und auch das Immunsystem wird gestärkt. Die Liste der gesunden Wirkungen dieses Superfoods ist noch viel länger. Deswegen empfehle ich Euch sehr, auf Kurkuma als Gewürz zu setzen.

Fast hätte ich vergessen, dass Kurkuma nicht nur in diesem roten veganen Curry sehr gut schmeckt. Ihr findet es auch in meiner Kurkuma Ingwer Linsen-Suppe. Doch Ihr könnt es auch in einen Smoothie geben. So macht Detox richtig Spaß. In diesem Artikel findet Ihr noch mehr gute Tipps zu Kurkuma im Essen.

Rotes Curry mit Süßkartoffeln, Kokosmilch, Kurkuma & Limetten, Thai Curry Veganes Rezept
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Rotes Curry mit Süßkartoffeln, Kokosmilch, Kurkuma & Limetten

Ein einfaches Curry-Rezept für ein rotes Curry mit Süßkartoffeln und einer reichhaltigen und aromatischen Kokos-Soße mit Kurkuma und Ingwer. Dieses vegane rote Curry ist sehr schnell zubereitet.
Rezepttyp Hauptgericht
Kategorie Curry, vegan
Vorb. 10 Minuten
Kochen 35 Minuten
Gesamt 45 Minuten
Portionen 4
Kalorien 363 kcal
Autor elle

Zutaten

  • 1 EL Kokosöl
  • 2 Mittel große Süßkartoffeln, geschält und in Würfel geschnitten (ca. 750 g)
  • 2 EL Rote Curry Paste
  • 2 TL Gemahlene Kurkuma
  • 1 EL Soja-Soße (alternativ Thai Fisch-Soße)
  • 400 ml Bio-Kokosmilch
  • 80 ml Wasser
  • 1 EL Frischer Ingwer, geschält und gerieben
  • 2 Schalotten, in dünne Scheiben geschnitten
  • 2 Knoblauchzehen, zerdrückt
  • Saft von 1 Limette, frisch gepresst

Zum Servieren:

  • Vollkorn-Reis (z.B. Basmati)

Zubereitung

  1. Das Kokosöl in einer großen, tiefen Pfanne (oder Wokpfanne) auf mittlerer bis hoher Stufe erhitzen. Dann die Süßkartoffel und die Curry-Paste darin unter Umrühren sautieren (ca. 10 Minuten).


  2. Die Kurkuma, die Soja-Soße, die Kokosmilch und das Wasser dazu geben und zum Kochen bringen. Dann den Herd auf kleine Stufe stellen und unbedeckt köcheln lassen bis die Süßkartoffel weich ist und die Soße etwas reduziert ist (ca. 20 Minuten). Zwischendurch umrühren.


  3. Den Ingwer, die Schalotten, den Knoblauch und den Limettensaft dazu geben und 5 Minuten köcheln lassen, damit die Aromen übergehen. Dann kosten und mit mehr Limettensaft und Salz nach Geschmack nachwürzen.


  4. Mit warmem Reis servieren.


  5. Enjoy!


Tipps

  • So wird Reis richtig gekocht: Ich empfehle Euch Vollkorn-Basmati-Reis. Er ist schnell gekocht und passt zu allem. Einfach etwas Reis in einen Topf mit Wasser geben (viel Wasser, wie beim Kartoffel Kochen), einmal umrühren und zugedeckt auf kleiner Stufe köcheln lassen (25 Minuten). Dann das Wasser über einem Sieb abschütten und 5 Minuten stehen lassen bevor Ihr den Reis mit einer Gabel auflockert.
  • Tipps zu diesem veganen roten Curry: Ihr könnt auch noch Blattgrün dazu machen. Ich bin mir sicher, dass Spinat oder Grünkohl super dazu schmecken. Oder Ihr nehmt ein Gemüse mit pflanzlichem Protein wie zum Beispiel Kichererbsen.
  • Ich empfehle die Bio rote Thai-Curry-Paste von Alnatura für dieses Rezept (keine bezahlte Werbung!). Wenn Ihr eine Thai Fisch-Soße nehmt, dann empfehle ich Euch Squid Brand (keine bezahlte Werbung!).

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Wie hat es geschmeckt?

Ich würde mich freuen wenn Ihr mir erzählt, wie Euch das Rezept für ein rotes Curry mit Süßkartoffeln, Kokosmilch, Kurkuma & Limetten geschmeckt hat. Am einfachsten bewertet Ihr das Rezept unten mit Sternen ⭐ oder Ihr schreibt mir einen Kommentar. Vor allem wenn Ihr noch weitere Tipps für alle Leser habt.

Habt Ihr etwas am Rezept verändert?

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Rotes Curry mit Süßkartoffeln, Kokosmilch, Kurkuma & Limetten

8 Kommentare

  1. Danke für das Rezept! Ich werde es gleich in den nächsten Tagen ausprobieren.
    Mittlerweile kommt Kurkuma fast bei jeder Mahlzeit mit in den Teller. Der Geschmack und die gesundheitlichen Vorteile sind für mich unschlagbar. Zur Zeit nehme ich auch ein Kurkuma-Konzentrat, welches ich auf Baerbel Drexel entdeckt habe, ein. Dadurch kann das Curcumin noch schneller vom Körper aufgenommen werden.
    Alles Liebe,
    Caro

    • Liebe Caro, vielen Dank für Deinen Kommentar. Du findest noch viele Rezepte mit Kurkuma auf Elle Republic. Lass es Dir schmecken :-). Liebe Grüße Elle

  2. Sehr lecker 🙂 Zum Reis kochen hätte ich eine Anmerkung. Das doppelte Volumen des Reis als Wasser hinzugeben (1 Tasse Reis + 2 Tassen Wasser), dann hat man die ideale Menge Wasser, die komplett vom Reis aufgenommen wird – und muss kein Wasser abgießen, in dem sich ja wertvolle Elemente lösen.

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