Saftige Karottenkuchen Rezept (glutenfrei & zuckerfrei)

Mit dem Rezept für einen Karottenkuchen habe ich endlich einen Kuchen gemacht, der auch mich total begeistert. Ich bin ja nicht so für süße Sachen zu haben. Doch der Karottenkuchen ist vollkommen ohne raffinierten Zucker und auch noch glutenfrei. Und trotzdem schmeckt er unglaublich lecker. Ohne Süße geht es beim Backen natürlich nicht. Doch das Kuchen-Rezept braucht nur natürlich Süßstoffe wie Medjool-Datteln und etwas Ahornsirup. Damit wird der Kuchen süß, aber eben nicht zu süß. Dabei hat er eine saftige und dichte Konsistenz.

Diese Zutaten braucht Ihr für einen leckeren Karottenkuchen ohne Mehl

Ich habe gemahlene Haferflocken und Mandeln sowie klein gehackte Walnüsse für einen nussigen Geschmack genommen. Denn Nuss passt geschmacklich sehr gut zu Karotten. Das Besondere an dem Kuchen ist aber die Glasur (das Icing) oben drauf. Ich habe die Glasur mit Kokos-Creme gemacht. Das ist eine gute Möglichkeit, ohne Milch eine klassische Glasur hinzubekommen. Ihr werdet dann feststellen, dass der saftige Karottenkuchen so sehr frisch schmeckt. Eigentlich bin ich gar kein Freund von Glasuren. Doch diese Kokos-Creme-Glasur ist ein tolles milchfreies Icing. Ich bin sicher, Ihr werdet es auch lieben.

Saftige Karottenkuchen Rezept (glutenfrei & zuckerfrei), Möhrenkuchen Ohne Mehl

Wie schmeckt dieser gesunde Karottenkuchen?

Vielleicht denken viele, dass ein Karottenkuchen per se schon gesund ist. Doch das hängt natürlich von allen verwendeten Zutaten ab. Und dieses Rezept für einen glutenfreien Karottenkuchen ist auf jeden Fall gesund und leichter als ein typischer Möhrenkuchen. Die Datteln geben viel Geschmack genauso wie der Ahornsirup. Und dazu gibt es Gewürze wie Zimt und gemahlenen Ingwer. Abgerundet wird alles mit den Karotten und dem Nuss-Geschmack der Mandeln und Walnüsse. Ich finde, dass Ingwer immer einen subtilen Geschmack gibt, der sich sehr gut mit dem Zimt versteht. Doch beide sind hier auf keinen Fall zu präsent. Und der Kokos-Geschmack ist auf jeden Fall ein tragendes Element. Das liegt auch am Kokosöl, das den Kuchen auch so schön weich und saftig macht. Das Kokosöl ergänzt natürlich perfekt die cremige Kokos-Glasur. Also Daumen hoch für den leckeren und saftigen Karottenkuchen!

Warum ist der Karottenkuchen so gesund?

Da gibt es mehrere Gründe zu nennen:

  • Anders wie viele Rezepte für Möhrenkuchen ist dieses Rezept glutenfrei. Das heißt, ich habe kein raffiniertes weißes Mehl verwendet. Ja tatsächlich! Der Möhrenkuchen kommt ganz ohne Mehl aus.
  • Den Job übernehmen die Haferflocken und die gemahlenen Mandeln. Außerdem ist Pfeilwurzelstärke drin, das dem Kuchen Struktur und Textur gibt. Außerdem bindet es die Zutaten zusammen mit dem gemahlenen Leinsamen. Apropos Leinsamen. Sie enthalten viele gute Nährstoffe wie ausreichend Ballaststoffe, Omega-3-Fette und noch viele andere.
  • Kokosöl ersetzt die Butter. Und die Kokos-Creme ersetzt den cremigen Frisch-Käse in der Glasur.
  • Ahorn-Sirup und Medjool-Datteln ersetzen den industriell verarbeiten Zucker. Deswegen ist dieser gesunde Karottenkuchen zuckerfrei.
  • Karotten! Natürlich Karotten. Und wir alle wissen, wie gesund sie sind.

Saftige Karottenkuchen Rezept (glutenfrei & zuckerfrei)

Der Kuchen ist perfekt für Feiertage wie Ostern

Ich würde mich sehr freuen, wenn Euch dieser saftige Karottenkuchen genauso gut schmeckt wie mir und dem liebsten Schwaben. Er ist ein gesunder Nachtisch und voller guter Zutaten. Egal, ob man ihn nun Karottenkuchen, Rüblitorte, Carrot Cake oder Möhrenkuchen nennt. Ihr könnt ihn sehr gut in Euer Osterfest integrieren. Und das nicht nur weil Osterhasen sicher auch Karotten mögen :-). Der Kuchen ist ein absoluter Oster-Klassiker. Denn gerade an Festtagen ist es vielleicht ganz gut, gesunde und trotzdem leckere Elemente im Festmahl zu haben. Vielleicht ist es aber auch eine gute Idee, zum Kaffee am Nachmittag zu der ganzen Schokolade auch eine gesunde Süßigkeit auf dem Tisch zu haben. Wenn Ihr aber auch noch einen leckeren Schokoladenkuchen haben wollt, dann empfehle ich Euch dieses Rezept für einen glutenfreien Schokoladenkuchen.

Und wenn Euch der Karottenkuchen gut geschmeckt hat, würde ich mich sehr über 5 Sterne freuen! Das hilft dem Blog wirklich sehr! Vielen lieben Dank schon mal.

Saftige Karottenkuchen Rezept (glutenfrei & zuckerfrei)
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Karottenkuchen (glutenfrei & zuckerfrei)

Ein leckerer und gesunder Karottenkuchen, der vollkommen zuckerfrei und glutenfrei ist. Für natürliche Süße sorgen Medjool-Datteln und Ahorn-Sirup. Der Kuchen passt gut für Feiertage wie Ostern.
Rezepttyp Dessert
Kategorie Backrezept
Vorb. 15 Minuten
Kochen 30 Minuten
Gesamt 45 Minuten
Portionen 1 Kuchen
Kalorien 332 kcal
Autor elle

Zutaten

Zutaten für einen Kuchen mit Ø 20cm:

  • 100 g Feinblättrige Haferflocken (zertifiziert glutenfrei)
  • 100 g Gemahlene Mandeln
  • 1,5 EL Pfeilwurzelstärke (Bioladen)
  • 2 EL Geschroteter Leinsamen
  • 1 TL Natron
  • 1/2 TL Meersalz
  • 2 TL Gemahlener Zimt (Ceylon)
  • 1/2 TL Gemahlener Ingwer
  • 3 Große Eier
  • 2 EL Ahorn-Sirup
  • 4 Medjool-Datteln, entkernt und klein gehackt (wenn sie hart sind, dann vorher einweichen)
  • 60 ml Natives Kokosöl, geschmolzen, und etwas mehr, um die Backform zu bestreichen
  • 2 Karotten, gerieben (150 g wenn gerieben)
  • 50 g Walnüsse, klein gehackt (siehe Tipps)

Für die Glasur:

  • 1 x 400 ml Dose Bio-Kokosmilch, über Nacht im Kühlschrank gekühlt
  • 1 EL Ahorn-Sirup
  • 1 Msp. Bourbon Vanillepulver

Zum Garnieren:

  • Fein gehackte Walnüsse

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 165°C vorheizen und eine Springform (Ø 20cm) mit Kokosöl gut einfetten.


  2. Die Haferflocken in einen Hochgeschwindigkeitsmixer geben, um sie in wenigen Sekunden klein zu mahlen (die Haferflocken sollten nach dem Mixen eine mehlartige Konsistenz aufweisen).


  3. In einer großen Schüssel die gemahlenen Haferflocken, die gemahlenen Mandeln, die Pfeilwurzelstärke, die Leinsamen, das Natron, das Salz, den Zimt und den Ingwer gut vermischen.


  4. Die Eier, die Datteln, den Ahorn-Sirup und das geschmolzene Kokosöl in einen Behälter mit hohen Wänden oder einen hohen Messbecher geben und mit einem Pürierstab gut vermischen bis alles eine weiche Masse ergibt (alternativ in einem Mixer).


  5. Die feuchten Zutaten zu den trockenen Zutaten rühren bis ein Teig entsteht. Dann die Karotten und die fein gehackten Walnüsse dazu rühren.


  6. Den Teig in die vorbereitete Backform geben und im Ofen backen bis ein Zahnstocher nach dem Einstechen sauber wieder heraus kommt (ca. 30-35 Minuten). Dann die Backform auf einen Rost zum vollkommenen Abkühlen stellen.


Die Glasur zubereiten:

  1. Die Dose Kokos-Milch über Nacht (noch besser 24 Stunden) im Kühlschrank abkühlen. Die fettige Kokos-Creme wird dabei vom Wasser der Kokos-Milch getrennt. Die Creme wird dann in der Dose hart.


  2. Die harte Kokos-Creme, die in der Dose oben ist abnehmen und mit einem Löffel in eine Rührschüssel geben und in kleine Stücke zerteilen. Den Ahorn-Sirup und das Vanillepulver dazu geben. Mit einem Hand-Rührgerät die Kokos-Creme auf höchster Stufe luftig schlagen. Das übrige Kokos-Wasser kann löffelweise dazu gegeben werden wenn die Creme zu dickflüssig ist. Das restliche Kokos-Wasser aufbewahren (zum Beispiel für Smoothies, u.a.).


  3. Die Kokos-Glasur im Kühlschrank aufbewahren bis sie gebraucht wird. Ich mache die Glasur sobald das Kuchen völlig ausgekühlt ist. Wenn Ihr sie zu lange im Kühlschrank lasst wird sie hart. 


  4. Wenn der Kuchen ausgekühlt ist bestreicht Ihr die Oberfläche mit der Glasur und bestreut sie mit den gehackten Walnüssen. Anschließend in gleich große Stücke teilen und genießen!


Tipps

  • Ich empfehle Bio-Kokosmilch mit 60% Kokosnuss. Für die Glasur ist das die beste Wahl.
  • Die Walnüsse sollten sehr klein gehackt werden. Nicht so fein gemahlen wie die Mandeln, aber doch auch sehr klein.
  • Frische Karotten sind auch sehr wichtig, da sie dem Kuchen Feuchtigkeit geben. Sie sollten also wirklich frisch sein, wenn sie gerieben werden. Das ist eine wichtige Voraussetzung für einen leckeren und saftigen Möhrenkuchen.
  • Um den Kuchen ein paar Tage haltbar zu haben, empfehle ich ihn zugedeckt im Kühlschrank aufzubewahren. Ich finde sogar, dass der Kuchen kalt besser schmeckt. Das überlasse ich aber Euch.

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Wie hat es geschmeckt?

Ich würde mich freuen wenn Ihr mir erzählt, wie Euch das Rezept für den saftigen Karottenkuchen ohne Mehl geschmeckt hat. Am einfachsten bewertet Ihr das Rezept unten mit Sternen ⭐ oder Ihr schreibt mir einen Kommentar. Vor allem wenn Ihr noch weitere Tipps für alle Leser habt.

Habt Ihr etwas am Rezept verändert?

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Saftige Karottenkuchen Rezept (glutenfrei & zuckerfrei), Möhrenkuchen Ohne Mehl

6 Kommentare

  1. Ein Richtig leckerer Kuchen. Ich hätte nicht gedacht, dass das ein glutenfreier Kuchen ist. Und auch meine Kinder haben den Kuchen geliebt. Mehr davon! 😋💕

  2. Hallo liebe Elle, der Kuchen hört sich sehr lecker an 😋 was kann man denn anstelle der Pfeilwurzelstärke nehmen?
    Viele Grüße Tine

    • Liebe Tine, danke Dir für Deinen Kommentar. Du kannst die Leinsamen auch zusammen mit den Haferflocken klein mahlen. Dann wird der Kuchen ein bisschen saftiger. Aber es sollte klappen. Liebe Grüße und Frohe Ostern Elle

  3. Guten Morgen,
    ein sehr interessantes Rezept!
    Allerdings stört mich das Kokosöl etwas, besteht dieses nicht zu etwa 90% aus gesättigten Fettsäuren?
    Was ist daran gesund?
    Als „Zuckerfrei“ würde ich das Rezept nicht bezeichnen, Datteln und Ahornsirup enthalten viel natürlichen Zucker, „ohne Zucvkerzusatz“ wäre daher korrekt denke ich.
    Ansonsten, ein gutes Rezept das sich nachzubacken lohnt.

    Schönen Sonntag!

    • Danke Dir für Deinen Kommentar. Leider war ich krank, so dass ich jetzt erst antworten kann. Obwohl gesättigte Fettsäuren vielfach als ungesund gelten, zeigen Studien, dass Kokosöl den Stoff­wechsel positiv beeinflussen kann. Dabei spielt der hohe Anteil an Laurinsäure – einer mittelkettigen Fettsäure, die das „gute“ HDL-Fett erhöht – eine wichtige Rolle. (https://www.rapunzel.de/kokosoel-gesundheit-0818.html) Aber auf jeden Fall schön, dass Dir das Rezept gefallen hat. Beste Grüße Elle

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