Pasta Ravioli mit Rote-Bete-Blättern Rezept mit Steinhaus Raviolo

Dieses Rezept für Ravioli mit Rote-Bete-Blättern ist ganz einfach zu machen und es gibt Euch die Chance, auch die Blätter der Rote Bete zu verwenden. Dafür empfehle ich Euch die Rote Bete am besten auf dem Wochenmarkt frisch einzukaufen.

Das Rezept braucht nur 6 Zutaten. Das Gericht bekommt sein phantastisches Aroma von den karamelisierten und gedünsteten Zwiebeln. Dazu kommen die frischen Rote-Bete-Blätter, die mit Parmesan-Käse und gerösteten Pinienkernen vermischt werden. Und dieser leckere Mix kommt dann auf die frischen Ravioli. Ich habe diesmal Rote Bete Ravioli genommen. Das passt natürlich perfekt zu den Blättern. Ihr seht also, dass das Rezept für Ravioli mit Rote-Bete-Blättern wirklich ein sehr einfaches Rezept ist, das wenig Abfall hinterlässt und gut mit anderen Zutaten ergänzt werden kann.

Pasta Ravioli mit Rote-Bete-Blättern Rezept mit Steinhaus Raviolo

Gute Tipps für den Kauf von Rote Bete Blättern

Auf dem Wochenmarkt oder in der Bio-Kiste bekommt Ihr häufig Rote Bete an denen die Blätter noch dran sind. Sie sind nicht nur essbar, sondern sie schmecken auch noch sehr gut. Ihr solltet darauf achten, dass die Blätter fest und nicht welk sind. Ihr erkennt das auch an der frischen grünen Farbe. Wenn sie beschädigt sind und braune oder gelbe Flecken haben, rate ich davon ab sie zu essen. Außerdem solltet Ihr wissen, dass die Rote Bete Blätter nicht lange haltbar sind. Ihr könnt übrigens die Blätter immer essen, egal wie reif die Pflanze ist. Am besten schmecken sie allerdings wenn die Rote Bete noch jung ist. Denn dann sind die Stängel weich und zart.

Rote Bete Blätter sind gesund und vielfach verwendbar

Ihr könnt die Blätter sautieren, dämpfen oder mit Knoblauch in Öl schmoren. Oder Ihr nehmt ein paar Zwiebeln und Gewürze dazu und serviert die Rote Bete Blätter als Beilage. Doch auch für Suppen und Eintöpfe sind die nährstoffreichen Blätter eine gute Idee. Die Blätter und die Stängel könnt Ihr wie anderes Blattgrün (z.B. Spinat, Mangold oder Grünkohl) verwenden. Dabei enthalten die Blätter der Rote Bete sogar mehr Mineralstoffe, Vitamine und gesunde Antioxidantien als die Wurzeln. Im Vergleich zu anderem Blattgrün enthalten sie auch weniger Kalorien.

Pasta Ravioli mit Rote-Bete-Blättern, Zwieblen, Pinienkerne, Parmesan Rezept

Tipps zum Kochen von Rote Bete Blättern

Gekocht werden die Blätter wie Spinat. Und wenn sie leicht welk gekocht werden schmecken sie am besten. Vielleicht erscheinen sie Euch anfangs sehr voluminös. Aber sie sind schnell gekocht und schrumpfen dabei zusammen.

Weitere leckere Varianten für Ravioli mit Rote-Bete-Blättern

  • Das Blattgrün lässt sich mit Grünkohl, Schwarzkohl, Spinat und jungen Mangold-Blättern ersetzen.
  • Etwas klein gehackter und knusprig sautierter Parmaschinken schmeckt sehr lecker dazu.
  • Die Pinienkerne könnt Ihr mit gerösteten Mandeln oder Walnüssen austauschen.
  • Ihr könnt auch Gorgonzola oder Roquefort statt Parmesan nehmen.
  • Ein Spritzer Zitronensaft und etwas Feta-Käse ist auch ein guter Parmesan-Ersatz.
  • Die Rote Bete Wurzeln könnt Ihr dazu auch rösten. Ihr könnt aber auch gut Gelbe Bete nehmen. Oder Ihr mischt die Rote Bete mit den Nudeln, denn dann bekommt Ihr die schöne rote Farbe ins Gericht.

Pasta Ravioli mit Rote-Bete-Blättern, Zwieblen, Pinienkerne, Parmesan Rezept

Wenn Ihr Ravioli gerne habt, dann könnt Ihr auch noch mein Rezept für mediterrane Raviolo mit Kichererbsen ausprobieren. Das schmeckt auch klasse. Oder vielleicht versucht Ihr mal das Rezept für gebackene Tortelloni mit Salsiccia.

Pasta Ravioli mit Rote-Bete-Blättern Rezept mit Steinhaus Raviolo
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Ravioli mit Rote-Bete-Blättern

Ein einfaches und leckeres Pasta-Rezept für Ravioli mit Rote-Bete-Blättern, karamelisierten Zwiebeln, Parmesan und Pinienkernen. Das Karamelisieren der Zwiebeln dauert ein bisschen, aber der Geschmack ist sensationell gut.
Rezepttyp Pasta
Kategorie Italienische Klassiker
Vorb. 5 Minuten
Kochen 50 Minuten
Portionen 2
Kalorien 593 kcal
Autor elle

Zutaten

  • 2 EL Pinienkerne
  • 3 EL Natives Olivenöl extra, aufgeteilt
  • 4-5 Kleine Zwiebeln, halbiert und in halbe Scheiben geschnitten (300 g)
  • 2 Knoblauchzehen, zerdrückt
  • 1 Bund Rote Bete mit frischen Blättern
  • 200 g Frische Ravioli oder andere Nudeln Eurer Wahl (siehe auch Tipps unten)
  • 30 g Parmesan-Käse, gerieben (oder auch mehr zum Servieren)
  • Meersalz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer, nach Geschmack

Zubereitung

  1. Eine schwere, große Pfanne auf mittlerer Stufe erhitzen und die Pinienkerne darin leicht rösten (ca. 3 Minuten). Die gerösteten Kerne in eine kleine Schüssel geben.

  2. Zwei EL Öl, die Zwiebeln und eine Prise grobes Meersalz in die Pfanne geben und sautieren, bis die Zwiebeln weich und golden sind (ca. 10 Minuten). Den Herd auf mittlere bis kleine Stufe stellen und weiter sautieren bis die Zwiebeln ein reichhaltiges Goldbraun haben. (ca. 30 Minuten länger).

  3. Den Knoblauch dazu geben und zwei Minuten umrühren. Die Rote Bete Blätter über die Zwiebeln verteilen. Den restlichen Esslöffel Öl darüber geben und kochen bis die Blätter zart sind (ca. 5 Minuten).
  4. In der Zwischenzeit die Ravioli in einem großen Topf mit kochendem und leicht gesalzenem Wasser kochen (siehe auch Packungsanleitung). Das Wasser über einem Sieb abschütten und 250 ml Kochwasser aufbewahren. Die Nudeln wieder zurück in den Topf geben.
  5. Den Zwiebel-Blätter-Mix über die Nudeln geben und das aufbewahrte Kochwasser nach und nach (immer ca. 60 ml dazu geben), je nach gewünschter Konsistenz.

  6. Mit Salz und Pfeffer würzen. Den Parmesan-Käse dazu rühren.
  7. Die Ravioli auf zwei Schüsseln aufteilen und mit den Pinienkernen garnieren. Mit etwas mehr Parmesan-Käse servieren.
  8. Enjoy!

Tipps

  • Wenn Ihr eine normale beschichtete Pfanne verwendet, solltet Ihr den Herd auf mittlere Stufe stellen, damit die Zwiebeln karamelisieren können. Sonst ist die Pfanne nicht heiß genug. Eine schwere Pfanne ist deswegen besser.
  • Ich habe für dieses Rezept frische Rote-Bete-Raviolo verwendet. Ihr findet sie im Supermarkt. Oder Ihr nehmt eine andere Pasta (Ravioli, Penne, Farfalle oder Linguine).
  • Ich empfehle zusätzlich noch eine Prise Chili-Flocken zum Würzen.

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Zu diesem Rezept hat mich das Bon Appétit Magazin inspiriert.

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