Bratkartoffeln aus gekochten Kartoffeln

Kartoffeln kochen kann jeder. Aber mit den richtigen Tipps und Tricks schmecken sie noch besser. Mit über 200 Arten in Nordamerika und Deutschland sind Kartoffeln die dritt wichtigste Zutat weltweit nach Reis und Weizen. Das bedeutet, dass wir alle das Gemüse regelmäßig kochen und essen. Sie können auf viele verschiedene Art und Weise zubereitet werden und sie sind dabei sehr vielseitig, denn sie passen zu vielen anderen Zutaten. Dabei sind sie ein echtes Umami-Kraftwerk, denn sie geben einem Gericht noch einen extra leckereren Geschmack.

Wie kocht man Kartoffeln?

Auch wenn jeder von uns schon mal Kartoffeln gekocht hat, können ein paar Tipps und Tricks zum Kartoffeln Kochen nicht schaden, um den besten Geschmack und viele gesunde Nährstoffe zu bekommen. Ich habe Euch die wichtigsten Tipps und alles Wissenswerte zusammengestellt, damit Ihr als Köche oder Genießer glänzen könnt. Dabei habe ich mich auf die drei häufigsten genutzten Zubereitungsarten konzentriert, auch wenn es noch viele mehr gibt. Und wie immer geht es los mit der Wahl der richtigen Kartoffel für das passende Gericht.

Auswahl von Kartoffeln für Kartoffeln kochen: So geht's + Schnelles Bratkartoffel-Rezept

Welche Kartoffelsorten gibt es?

Zunächst möchte ich einen Blick auf die drei Hauptkategorien von Kartoffeln werfen. Die richtige Kartoffelsorte zu wählen ist für das Gelingen von Kartoffelgerichten sehr wichtig, denn nicht jede Kartoffelsorte kann zum Beispiel für Kartoffelpüree oder einen Kartoffelsalat verwendet werden. Das liegt daran, dass sich die Sorten vor allem im Stärkegrad und im Wassergehalt stark unterscheiden. Je höher der Stärkegrad, desto fester ist die Konsistenz. Und von der Konsistenz hängt es ab, welche Kartoffel für welches Gericht geeignet ist.

Mehlig kochende Kartoffeln (Klasse BC und C)

Sie haben eine mehlige Konsistenz. Das bedeutet sie verlieren beim Kochen ihre Struktur. Durch den hohen Stärkegehalt (15-16,5%) sind sie perfekt geeignet für Kartoffelpüree, Knödel und Suppen.

Allzweck-Kartoffeln (Klasse BA und B)

Sie sind auch bekannt als vorwiegend festkochende Kartoffeln. Sie enthalten weniger Stärke (12-14%) und haben das typische gelbe Fleisch. Wenn Ihr sie mit einer Gabel püriert, spürt Ihr nur wenig Widerstand. Sie werden klassischerweise für gebackene Kartoffeln oder Salzkartoffeln verwendet.

Kartoffeln mit wenig Stärke (Klasse A oder AB)

Die sogenannten festkochenden Kartoffeln oder junge Kartoffeln enthalten lediglich 10-12% Stärke. Das ist die bekannte Kartoffel für Kartoffelsalat. Ihr Fleisch ist weiß und sie behalten beim Kochen ihre Form. Deswegen sind sie geeignet für Salate, Suppen, Bratkartoffeln oder Kartoffelauflauf.

Tipps für den Kartfoffelkauf

Beim Kauf solltet Ihr darauf achten, dass die Knollen fest sind und eine weiche Haut haben. Nicht kaufen solltet Ihr Exemplare, die bereits Sprossen haben. Und auch eine faltige Haut, eine zu weiche Konsistenz und dunkle Flecken sind Ausschlußkriterien. Ich kaufe auch gerne Kartoffeln, die ungefähr gleich groß sind, denn dann werden sie gleichmäßig gekocht.

Tipps zum Kochen von Kartoffeln

Es gibt viele klassische Zubereitungsarten: In Wasser kochen, pürieren, backen, braten und ein ganz neuer Trend ist die Heißluftfritteuse. Außerdem könnt Ihr sie in die Mikrowelle geben oder dämpfen. Aber ich konzentriere mich hier auf die drei häufigsten Kochmethoden.

Kartoffeln für Kartoffeln kochen: So geht's + Schnelles Bratkartoffel-Rezept

Kartoffeln kochen — so geht’s!

Vielleicht fragen sich jetzt einige, was beim Kartoffelkochen schief gehen kann. Aber tatsächlich ist schon der Topf mit Wasser eine Fehlerquelle. Denn Ihr solltet auf keinen Fall vorgekochtes Wasser verwenden. Und soll die Haut beim Kochen von Kartoffeln dran bleiben? Es gibt eine gute Methode, um wirklich die perfekt gekochte Kartoffel zu bekommen.

Die Kartoffeln waschen

Ihr könnt sie mit einer Gemüsebürste unter kaltem Wasser abbürsten, damit sich vorhandener Dreck löst. Dabei solltet Ihr vorsichtig beim Bürsten sein, damit die Haut nicht verletzt wird.

Soll ich Kartoffeln vor dem Kochen schälen?

Die Antwort ist: Nein! Denn wenn die Haut an der Kartoffel beim Kochen dran bleibt, nimmt sie weniger Wasser auf und die Stärke, Vitamine und die guten Nährstoffe bleiben erhalten. Außerdem schmeckt eine wässrige Kartoffel nicht gut. Wenn Ihr sie aber ohne die Haut servieren wollt, könnt Ihr sie nach dem Kochen schälen. Sie müssen dazu nur ein paar Minuten abkühlen. Dafür könnt Ihr sie in Eiswasser abschrecken und sie dort für 10 Sekunden drin lassen. Oder Ihr haltet sie beim Schälen mit einem Küchenhandtuch. Mit Hilfe eines Messers könnt Ihr die Haut leicht abziehen.

Kartoffeln im kalten Wasser kochen

Wenn die Kartoffeln fertig geputzt sind könnt Ihr sie in einen mittel bis großen Topf legen und den Topf mit kaltem gesalzenen Wasser auffüllen, so dass das Wasser 2,5 cm übersteht. Und erst wenn die Kartoffeln drin sind wird das Wasser gekocht. Diese Reihenfolge ist wichtig, damit sie zusammen mit dem Wasser gleichmäßig kochen. Sobald das Wasser anfängt zu kochen stellt Ihr den Herd so ein, dass sie durchgängig leicht köcheln.

Wie lange müssen Kartoffeln kochen?

Die Kochzeit hängt von der Größe der Kartoffeln ab. Kleine junge Kartoffeln brauchen ungefähr 12-15 Minuten, mittel große Kartoffeln 20-25 Minuten und richtig große Exemplare 30 Minuten. Dazu kommt die Zeit, bis das Wasser anfängt zu kochen. Das sind also nochmal 10 Minuten extra.

In 5 Schritten Kartoffeln richtig kochen:

  1. Mit einer Bürste säubern.
  2. In einen Topf legen und mit KALTEM Wasser auffüllen und etwas Salz dazu geben.
  3. Den Herd auf hohe Stufe stellen und das Wasser zum Kochen bringen. Danach den Herd auf kleine Stufe stellen, so dass das Wasser leicht köchelt.
  4. Je nach Größe 12-30 Minuten kochen.
  5. Die Kartoffeln aus dem Topf nehmen und mindestens 5 Minuten abkühlen lassen.

Kann die Haut der Kartoffeln gegessen werden?

Die Antwort lautet: Ja! Und das ist sogar gesund. Denn direkt unter der Haut sitzen die guten Nährstoffe. Vor allem neue und junge Kartoffeln eignen sich mit Haut sehr gut in Salaten. Und auch eine gebackene Kartoffel kann komplett gegessen werden. Allerdings sind grüne Exemplare oder Kartoffeln mit Sprossen nicht zum Verzehr geeignet, da sie Solanin enthalten. Das ist ein leicht giftiger Stoff, der vor allem für schwangere Frauen und Kinder unbedingt zu vermeiden ist. Und auch Kartoffeln die bitter schmecken solltet Ihr liegen lassen.

Wie lange sollen Kartoffeln für Kartoffelpüree kochen?

Wenn Ihr sie pürieren wollt könnt Ihr die gleiche Koch-Methode anwenden. Sie gilt für alle Kartoffelsorten.

Wann sind Kartoffeln fertig gekocht?

Das könnt Ihr einfach prüfen, in dem Ihr ein Messer in der Mitte der Kartoffeln einstecht. Im Innern sollte die Kartoffel noch leicht fest aber nicht breiig sein.

Experten-Tipp für gekochte Kartoffeln für Kartoffelsalat

Wenn Ihr einen Kartoffelsalat machen wollt empfehle ich Euch, die warmen Kartoffeln in das Dressing zu geben. Denn so nehmen sie die Aromen besser auf. Wenn sie zu kalt sind hat sich ihre Struktur verändert und sie weisen das Dressing ab.

Resistente Stärke 101

Wenn die in der Kartoffel enthaltenen Kohlehydrate abkühlen ändert sich ihre chemische Struktur (das gilt auch für Nudeln und Reis). Das Ergebnis nennt sich resistente Stärke. Das ist ein gesunder Ballaststoff, denn die Enzyme im Magen können sie schwer aufbrechen. Und deshalb werden sie zu probiotischen Ballaststoffen, die gut für die Darmflora sind. Und da sie so gut wie unverdaulich sind nehmt Ihr weniger Kalorien zu Euch. Kurz gesagt: Wenn Ihr also Kalorien sparen wollt, solltet Ihr Kartoffeln lieber kalt essen. Und das ist auch beim Reste Essen von Vorteil: Wenn Ihr die Kartoffeln (oder Reis, Nudeln und weitere, stärkehaltigen Lebensmittel) vom Vortag wieder erhitzt setzt der Effekt auch ein.

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Im Ofen gebackene und geröstete Kartoffeln

Das Gemüse im Ofen zu Rösten gehört zu den kreativsten Methoden der Zubereitung. Ihr könnt sie dafür schälen oder ungeschält lassen. Und je nach Vorliebe könnt Ihr sie halbieren, zu Ecken schneiden oder zu Pommes machen. Dazu könnt Ihr Eure Lieblingskräuter und Gewürze geben. Ganz wichtig dabei ist, dass die Stücke ungefähr gleich groß sind, damit sie gleichmäßig rösten. Und die gute Nachricht ist, dass sich alle Kartoffelsorten zum Rösten eignen.

Kartoffeln richtig rösten – Die klassische Methode

Die bekannteste Methode ist sie auf ein Backblech zu legen (das geht mit oder ohne Backpapier) und sie in einem auf 220°C vorgeheizten Ofen zu rösten.

Zur Vorbereitung wendet Ihr die Stücke in Olivenöl und legt sie gleichmäßig mit etwas Abstand in einer Schicht nebeneinander auf das Backblech. So werden sie schön knusprig und werden nicht gedämpft.

Sobald die Haut leicht knusprig und braun wird wendet Ihr die Stücke (nach der Hälfte der Zeit). Insgesamt solltet Ihr 35-45 Minuten einplanen (das variiert nach Größe der Stücke). Das wars schon!

Diese Methode lässt sich noch variieren. Ihr könnt zum Beispiel bei niedriger Hitze beginnen und dann langsam den Ofen höher stellen. So rösten die Kartoffelstücke länger und werden extra knusprig. Ich habe das bei meinem Rezept für Knusprige Kartoffelecken mit Schwarzkohl so gemacht. Ihr könnt auch etwas Schmalz dazu geben, um noch sie noch knuspriger zu bekommen.

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Kartoffeln backen – Die einfachste Methode

Eine gebackene Kartoffel (oder Süßkartoffel) ist für viele eine schöne Erinnerung an die Kindheit. Bei uns haben wir Kartoffeln aus dem eigenen Garten gehabt. Und da gebackene Kartoffel so einfach zuzubereiten ist, gab es das bei uns regelmäßig. Ihr müßt Euch nur einen Schritt merken: In die Kartoffeln müsst Ihr vor dem Backen mit einer Gabel Löcher einstechen. Denn dann kann der Dampf entweichen. Wenn Ihr das nicht macht, können sie tatsächlich explodieren. Das passiert nicht immer aber ich habe es schon miterlebt. Also erst die Löcher einstechen und dann die Kartoffel bei 220°C für 50-55 Minuten (je nach Größe) im Ofen backen. Ihr könnt zwar alle Kartoffelsorten verwenden, doch ich empfehle Euch dafür mehlige Kartoffeln mit einem hohen Stärkegrad.

Gebackene Kartoffeln servieren

Ihr kennt alle das Bild einer gebackenen Kartoffel mit einem Schnitt an der Oberfläche und einem Stück geschmolzener Butter und etwas Salz und Pfeffer. Das sieht ja schon sehr lecker aus. Ihr könnt aber auch etwas Sour Cream dazu geben. Und für Feinschmecker gibt es auch Kumpir. Das heißt, Ihr gebt auf die aufgeschnittene Kartoffel eine Füllung aus Salaten, Spinat, Tzatziki oder was Euch sonst so einfällt. Kumpir Kartoffel ist mittlerweile auch ein beliebtes schnelles und gesundes Mittagessen, das es in vielen Imbissen gibt.

Bratkartoffeln aus gekochten Kartoffeln

Perfekte Bratkartoffeln

Die klassischen Bratkartoffeln werden in der Pfanne gebraten. Und bei der Form könnt Ihr Euch entscheiden zwischen den klassischen Scheiben, ganzen Kartoffeln, Würfel und mit oder ohne Schale (bei jungen/neuen Kartoffeln kann man die vitaminreiche dünne Schale mitessen). Das Wichtigste beim Braten ist das Fett. Für die perfekten Bratkartoffeln solltet Ihr folgende Tipps beachten.

Je fester die Kartoffel desto besser

Festkochende Kartoffeln eignen sich am besten für Bratkartoffeln. Alle anderen Sorten zerfallen Euch in der Pfanne oder spätestens auf dem Teller. Die Scheiben sollten ungefähr gleich dick sein, damit sie gleichmäßig braten.

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Müssen Kartoffeln vorher gekocht werden?

Ihr müsst sie vorab nicht kochen. Wichtig ist die Wahl des passenden Fettes, um sie auf hoher Stufe zu braten. Butter ist dafür nicht geeignet, da sie schnell anbrennt. Ich empfehle Euch Ghee (Butterschmalz), Schmalz oder einfach ein Hitze resistentes Olivenöl.

Wenn Ihr sie vorab kocht, dann sind sie im Innern schon gekocht. Das heißt, Ihr müsst sie in der Pfanne nur noch anbraten, damit sie an der Außenseite knusprig werden. Das geht schnell, wenn Ihr sie pro Seite anbratet ohne sie ständig zu wenden. Sobald sie goldbraun sind wendet Ihr sie einmal auf die andere Seite.

Kartoffeln in kaltes Wasser einlegen für knusprige Bratkartoffeln, Pommes und Co.

Hier kommt wieder die Stärke ins Spiel. Weniger Stärke heißt, dass sie in der Pfanne nicht zusammenkleben und dadurch werden sie knuspriger. Ihr könnt also die Scheiben vor dem Braten für 10-15 Minuten in eine kalte Schüssel mit Wasser legen. Danach spült Ihr sie mit Wasser ab. Und so ist die meiste Stärke entfernt. Wenn Ihr nicht genug Zeit dafür habt, könnt Ihr sie auch schnell unter kaltem Wasser abspülen. Dann ist auch schon viel Stärke weg. Danach trocknet Ihr sie mit einem sauberen Küchenhandtuch oder Küchenpapier ab.

Wie lange müssen Bratkartoffeln braten?

Das hängt davon ab, ob Ihr rohe oder vorgekochte Kartoffeln verwendet. Für vorgekochte Kartoffeln solltet Ihr den Herd auf eine hohe Stufe stellen (nicht die höchste Stufe!) und die Scheiben pro Seite braten bis sie knusprig und braun sind. Dann einmal die Scheiben wenden und die andere Seite braten. Das dauert 3-4 Minuten pro Seite.

Für rohe Kartoffeln dagegen sollte der Herd auf mittlerer Stufe eingestellt werden, da die Kartoffeln länger braten damit sie auch innen gekocht werden und nicht anbrennen sollen. Ihr solltet ca. 40 Minuten zum Braten einplanen. Ihr braucht dafür auch genug Ghee oder Öl, das Ihr in die Pfanne gebt. Zum Braten nehmt Ihr Eure größte Pfanne oder zwei Pfannen und bratet die Scheiben für 8-10 Minuten an, ohne sie umzurühren bis sie knusprig sind. Dann wendet Ihr sie vorsichtig und stellt den Herd auf eine niedrigere Stufe und deckt die Pfanne mit einem Deckel ab. So lasst Ihr sie 15-20 Minuten kochen je nach Dicke der Scheiben.

Wann kommen Zwiebeln oder Speck dazu?

Ihr könnt Zwiebeln und Speck vorab anbraten und dann später dazu geben. Oder Ihr gebt sie ganz zum Schluß (ca. 2 Minuten bevor die Bratkartoffeln fertig sind) dazu und bratet sie mit. Dann könnt Ihr den ganzen Mix vorsichtig wenden. Umrühren ist nicht gut, da sonst die Kartoffelscheiben zerbrechen.

Ich hoffe, Euch haben meine Tipps und Informationen zum Kartoffeln Kochen gefallen und Ihr habt Lust auf Kartoffeln bekommen. Hier gebe ich Euch noch ein ganz einfaches Rezept für Bratkartoffeln. Viel Spaß damit!

Bratkartoffeln aus gekochten Kartoffeln
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Einfaches schnelles Rezept für Bratkartoffeln

Mit diesem einfachen Rezept für Bratkartoffeln könnt Ihr ganz schnell Bratkartoffeln machen. Die Kartoffeln werden vorgekocht, abgekühlt, geschält und in Scheiben geschnitten und dann in Butterschmalz knusprig gebraten.

Rezepttyp Beilage
Kategorie Deutsche Küche
Vorb. 20 Minuten
Kochzeit 10 Minuten
Gesamt 30 Minuten
Portionen 4
Kalorien 245 kcal
Autor Elle

Zutaten

  • 1 Kg Kartoffeln (festkochend), am Tag vorher in Wasser gekocht
  • 3-4 EL Butterschmalz (Ghee)
  • 2 Kleine gelbe Zwiebeln, klein gehackt
  • Geräucherter Speck, in Würfel geschnitten (optional)
  • Meersalz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer, nach Geschmack


Zubereitung

  1. Die Kartoffeln einen Tag vorher in Wasser kochen bis sie durch aber noch fest sind wenn Ihr ein Messer einstecht (lieber zu wenig als zu viel gekocht). Das Wasser abschütten und die ungeschälten Kartoffeln zum Abkühlen zur Seite stellen.
  2. Am Tag danach die Kartoffeln schälen und in Scheiben schneiden (ca. 5 mm).

  3. Eine große Pfanne auf mittlerer bis hoher Stufe erhitzen. Das Butterschmalz dazu geben und sobald es heiß ist die Kartoffelscheiben dazu geben, so dass sie flach auf einer Seite liegen (ich empfehle Euch mehrere Pfannen zu verwenden, da dann die Scheiben nicht übereinander liegen oder zumindest nicht so viele).

  4. Die Scheiben pro Seite goldbraun und knusprig braten (3-4 Minuten). Sobald die Ränder braun sind könnt Ihr sie wenden.

    Tipp: Wenn die Scheiben kleiner sind können sie einfach mit Messer und Gabel gewendet werden. Bei großen Scheiben empfehle ich einen Küchenspachtel und eine Gabel zur Unterstützung zu nehmen.

  5. Die Zwiebeln und etwas mehr Butterschmalz (und die Speckwürfel wenn Ihr welche nehmen wollt) dazu geben und weiter kochen (2-3 Minuten) und vorsichtig den Mix mit einem Küchenspachtel wenden so dass die Scheiben nicht brechen. Mit Salz und Pfeffer nach Geschmack würzen.

  6. Enjoy!

Tipps

  • Ihr könnt die Kartoffeln auch schon morgens kochen und später am Tag braten. Dann haben sie noch genug Zeit zum Abkühlen.
  • Ich würze meine Bratkartoffeln gerne noch mit Chiliflocken oder meinem Scharfmacher von Elle Herbs. Die Schärfe macht süchtig!

Für eine entspannte Atmosphäre in der Küche empfehle ich Euch meine persönliche Elle Republic: Chilled Out Kitchen Tunes Playlist auf Spotify.

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Wie hat es geschmeckt?

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