Asiatisch, Fleisch, Sonntagsgerichte
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Asiatischer Rinderschmortopf (Beef Stew) mit Hoisin-Rotwein-Soße und Tomaten

Asiatischer Rinderschmortopf (Beef Stew) mit Hoisin-Rotwein-Soße und Tomaten von Elle Republic

Wie Ihr wisst, bin ich nicht unbedingt der Fleisch-Fan. Aber mit drei hungrigen Jungs, die einem deutlich sagen, dass sie Fleisch wollen, bleibt mir manchmal nichts anderes übrig. Dann aber mit dem Umami-Faktor. Umami steht für einen vollmundigen Geschmack und kommt aus China. Man nennt es auch den „fünften Geschmackssinn“.

Achtung: für dieses Gericht müsst Ihr etwas mehr Zeit einplanen. Deswegen würde ich sagen, es ist ein Sonntagsgericht. Insgesamt dauert es um die 2 Stunden. Ich empfehle auch einen gußeisernen Bräter zu nehmen, da dann die Hitze gleichmäßig verteilt wird. Sterne-Köche kochen auch damit. Und die spülen sie auch nie ab, sondern reiben sie mit Küchenpapier sauber. So bleibt immer eine Fettschicht drin, was auch gut für den Geschmack ist. Das gilt auch für gußeiserne Pfannen.

Hoisin-Soße ist für ein Gericht immer ein Gewinn. Sie schmeckt leicht süßlich, aber auch salzig und ist für Freunde von asiatischem Essen ein Muss. Zum Beispiel dient sie in Sommerrollen als Geschmacksgrundlage der gesamten Rolle. Manche sagen auch, sie ist die chinesische Barbecue-Soße. Die Zutaten dieser leckeren Soße sind Sojabohnen, Zucker, Essig, Knoblauch, Salz, Chilischoten und noch eine Reihe weiterer Gewürze. Beim Kauf solltet Ihr auf den Zuckergehalt achten. Wenn er an erster Stelle steht, dann empfehle ich, die Marke zu wechseln!

Inspiriert wurde ich für dieses Gericht durch einem altes Rezept, dass ich mal im Bon Appétit-Magazin gesehen habe. Aber Ihr kennt mich ja, ich werde dann immer kreativ und mache etwas Eigenes daraus.

Asiatischer Rinderschmortopf (Beef Stew) mit Hoisin-Rotwein-Soße und Tomaten von Elle Republic

Asiatischer Rinderschmortopf (Beef Stew) mit Hoisin-Rotwein-Soße und Tomaten von Elle Republic

Asiatischer Rinderschmortopf (Beef Stew) mit Hoisin-Rotwein-Soße und Tomaten

Zutaten für 6 Personen:
4 EL Natives Olivenöl extra
5-6 Gelbe Zwiebeln, klein geschnitten
1,2 kg Rindergulasch (am besten Bio), ich habe noch Kalbfleisch dazu genommen
4 EL Mehl (um darin das Fleisch zu wenden)
2 Knoblauchzehen, zerdrückt
375 ml Trockener Rotwein
125 ml Rinderbrühe
1 Dose (400 g) Geschälte Bio-Tomaten (gewürfelt)
Jeweils ¼ TL getrocknetes Basilikum, Oregano und Thymian
120 ml Hoisin-Soße (Asia-Laden oder Asia-Abteilung vieler EDEKA-Märkte)
2 Lorbeerblätter
4 Karotten, geschält und schräg geschnitten
2 Pastinaken, geschält und schräg geschnitten
2 EL frische Petersilie (glatt) klein geschnitten
Mehrsalz und frisch gemahlener Pfeffer nach Geschmack
Gekochter Reis oder Kartoffeln als Beilage

Zubereitung:
1. 2 EL Olivenöl in einem großen Topf oder Bräter auf mittlerer Hitze erhitzen. Dann die Zwiebeln dazu geben und anbraten bis sie goldbraun sind (ca. 10-12 Minuten).

2. In der Zwischenzeit das Mehl, das Salz und den Pfeffer in einer großen Schüssel vermischen und dann das Fleisch hinein geben und darin wenden, so dass das Fleisch mit dem Mehl gut bedeckt ist. Jetzt die 2 verbliebenen EL Öl in einer großen Pfanne auf hoher Stufe erhitzen und das Fleisch in die Pfanne geben und anbraten, bis es auf allen Seiten braun ist (ca. 10 Minuten). Wenn nicht alles hineinpasst, dann das Fleisch nacheinander anbraten und das fertige Fleisch zur Seite legen.

3. Dann das fertig gebratene Fleisch in den Topf oder Bräter mit den Zwiebeln geben und 1 Tasse Rotwein, die Rinderbrühe, die Tomaten mit dem Saft, die getrockneten Kräuter, die Hoisin-Soße und die Lorbeerblätter dazu geben und zum Kochen bringen.

4. Dann den Herd auf kleine Stufe stellen und zugedeckt 45 Minuten köcheln lassen. Ab und zu umrühren. Jetzt die Karotten, die Pastinaken und den restlichen Wein dazu geben und zugedeckt weitere 30 Minuten köcheln lassen und ab und zu umrühren. Danach ohne Deckel auf hoher Stufe zum Kochen bringen, bis die Soße angedickt ist (weitere 15 Minuten) und ab und zu umrühren. Jetzt die Lorbeerblätter heraus nehmen und mit Salz und Pfeffer würzen. Zum Schluß die Petersilie darüber streuen und servieren.

5. Enjoy !

Tipp: Das Gericht könnt Ihr auch am Tag vorher kochen. Bevor Ihr es abgedeckt in den Kühlschrank stellt abkühlen lassen !

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